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Sechs Auszeichnungen fürs Mindener Tageblatt beim European Newspaper Award 2020

Das Mindener Tageblatt freut sich über sechs Auszeichnungen beim Wettbewerb European Newspaper Award. Er hat das Ziel, internationale Trends bei der Gestaltung und Präsentation journalistischer Inhalte zu dokumentieren und den Ideenaustausch über europäische Ländergrenzen hinweg voranzubringen. Die international besetzte Jury des größten europäischen Zeitungswettbewerbs sprach dem MT sechs „Awards of Excellence“ für herausragende optische Umsetzungen zu. Bereits in den Vorjahren war das MT mehrfach ausgezeichnet worden.

In der 22. Runde des Wettbewerbs gingen zwei Awards an das Mindener Tageblatt in der Kategorie „News Pages“, die MT-Fotograf und Grafiker Alex Lehn gestaltetet hatte. Ausgezeichnet wurde eine Titelseite zum Brexit und eine Gestaltung zum Thema Corona. Außerdem wurde in der Kategorie „Visualization“ eine Illustration zum Thema Breitband mit einem Award gewürdigt, bei der Alex Lehn Schnecken als Symbol der Langsamkeit über die Seite kriechen ließ.

Grafikerin Andrea Williams wurde für die Gestaltung zweier Sonderseiten ausgezeichnet, die den Zusammenhalt während der Corona-Krise stärken sollten. Mit „Wir helfen“ konnten Nachbarn ihre Unterstützung anbieten, „Liebe Grüße“ wurde von vielen Kindern genutzt, um ihren Großeltern einen Brief zuschicken.

Außerdem wurden zwei Digitalprojekte ausgezeichnet: Die Neugestaltung der Website MT.de erhielt einen Award in der Kategorie „Online and Crossmedia – design for Screen and Smartphone“. Entworfen wurde das Design intern durch die Digital Unit in Zusammenarbeit mit einer Kollegin der Werbeagentur Com.on. In der Kategorie „Social Media“ wurde der Instagram-Adventskalender der Redaktion ausgezeichnet, der auch dieses Jahr wieder läuft und täglich eine Überraschung in Story-Form bereit hält.

Insgesamt haben 164 Zeitungen aus 25 Ländern am European Newspaper Award teilgenommen. In den 20 Kategorien des Wettbewerbs gab es mehr als 4000 Einreichungen.

Über die Vergabe der Preise entschied eine 18-köpfige Jury aus Designern, Wissenschaftlern und Journalisten. Mit dem European Newspaper Award werden seit 1999 einmal im Jahr die am besten gestalteten Zeitungen Europas ausgezeichnet, und zwar sowohl für gedruckte wie für digitale Auftritte.

Die vier Hauptpreise für die besten Zeitungen gingen in diesem Jahr an „Contacto“ aus Luxemburg (beste Lokalzeitung), „Het Parool“ (regionale Tageszeitung) und „de Volkskrant“ (überregional) aus den Niederlanden sowie „Die Zeit“ aus Hamburg als beste Wochenzeitung.

Die Preisverleihung findet im Juni während des „European Newspaper Congress“ im Wiener Schloss Schönbrunn statt.

Sieben Auszeichnungen fürs Mindener Tageblatt beim European Newspaper Award

Die Redaktion des Mindener Tageblatts freut sich über sieben Auszeichnungen beim Wettbewerb European Newspaper Award. Er hat das Ziel, internationale Trends bei der Gestaltung und Präsentation journalistischer Inhalte zu dokumentieren und den Ideenaustausch über europäische Ländergrenzen hinweg voranzubringen. Die international besetzte Jury des größten europäischen Zeitungswettbewerbs sprach dem MT sieben „Awards of Excellence“ für herausragende optische Umsetzungen zu. Bereits in den Vorjahren war das MT mehrfach ausgezeichnet worden.

In der 21. Runde des Wettbewerbs gingen gleich zwei Auszeichnungen in der Kategorie „Cover- und Coverstory“ an Titelseiten, die MT-Fotograf und Grafiker Alex Lehn gestaltetet hatte. Eine besonders eindrückliche, weil ganzseitige Titelseite war die zur jüngsten Europawahl. Lehn hatte Europa in seine einzelnen Mitgliedsländer zerlegt und wie eine Europa-Flagge in Gelb auf blauem Grund präsentiert. Symbolisch stand diese Anordnung auch für die Zerrissenheit Europas und die besondere Bedeutung der Wahl.

Weitere Auszeichnungen erhielt das MT in den Kategorien „News-Seiten – Flüchtlinge“ für eine von Layouter Jörg Barner gestaltete lokale Doppelseite zum Vergleich der Stadt Minden mit dem jordanischen Flüchtlingslager Zaatari. In der Kategorie „News-Seiten – Umweltschutz“ zeichnete die Jury eine überregionale Nachrichten-Doppelseite zum Thema Waldrettung aus. Für das Thema „24 Stunden Europa“, in der die Redaktion gezeigt hatte, in welchen Lebensbereichen einer Familie EU-Themen stecken, gab es einen Award in der Kategorie „Europawahl“. Für die optische Umsetzung des Themas Ärztemangel war das MT in der Kategorie „Neue Konzepte“ erfolgreich mit einer Titel-/Themenseiten-Kombination.


Die Seite www.hiller-morde.de ist ein lokaljournalistisches und multimediales True-Crime-Projekt des Mindener Tageblatts, das den Dreifachmord in Neunbaum in Form eines seriellen Storytellings nacherzählt.

Auch im Bereich „Multimedia-Storytelling“ lobt die Jury die Arbeit der Redaktion. Sie hatte auf der Internetseite www.hiller-morde.de den Dreifachmord in Neuenbaum textlich, grafisch, per Podcast und Videos aufgearbeitet. Für das Projekt ist es bereits der zweite Preis nach der Würdigung beim Preis des Journalismus-Labs NRW in der Kategorie „Innovatives Format im Lokalen“.

Für die MT-Redaktion und ihre Mediengestalter setzt sich damit eine Serie von Auszeichnungen fort. So hatte es im Jahr 2015 vier und in den beiden darauf folgenden Jahren ebenfalls jeweils sieben Awards gegeben, im vergangenen Jahr waren es drei.

Am Wettbewerb mit seinen 20 Kategorien hatten sich 184 Zeitungen aus 25 Ländern beteiligt. Die Hauptpreise („European Newspaper of the Year“) vergab die 17-köpfige Jury in diesem Jahr an die norwegische Lokalzeitung „Fædrelandvennen“, die niederländische Regionalzeitung „Leeuwarder Courant“, die überregionale Zeitung „Público“ aus Portugal und die englische „Financial Times Weekend“. Einen Sonderpreis erhielt die „Fuldaer Zeitung“.

Die Preisverleihung findet im April während des „European Newspaper Congress“ im Wiener Schloss Schönbrunn statt.