Stefanie Dullweber und Benjamin Piel unter den besten Journalisten des Jahres 2019

Große Freude für das Mindener Tageblatt: Redakteurin Stefanie Dullweber und Chefredakteur Benjamin Piel gehören laut dem Fachmagazin Medium Magazin zu den besten Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2019.

Ausgezeichnet werden solche Journalisten und Journalistinnen, die auf besonders nachdrückliche Weise Themen und Trends aufgegriffen sowie gesetzt haben und die mit Recherche, Tiefgang, Ausdruckskraft, Humor oder redaktionell-strategischer Leistung geglänzt haben, heißt es im Magazin. In Frage kommen dabei nicht nur Zeitungsredakteure, sondern Journalisten aller Mediengattungen (Print/Online/TV/Hörfunk).

Benjamin Piel wurde von der 100-köpfigen Jury auf den dritten Platz in der Kategorie „Beste Chefredakteure Regional“ gewählt. Die Begründung: Spätestens jetzt kennen und schätzen ihn die Mindener: 200 von ihnen hat Benjamin Piel seit seinem Antritt als Chefredakteur im Mai 2018 auf seiner Kennenlern-Tour porträtiert. Er fiel darüber hinaus gemeinsam mit seinem Team durch exklusive lokale Recherchen und einen guten Umgang im Crossmedialen auf. Beispielhaft: das Multimedia-Projekt „Hiller Morde“.

Stefanie Dullweber hat es in der Kategorie „Reportage Regional“ auf den 8. Platz geschafft. Vor allem ihre intensive Recherche rund um den Hiller Dreifachmord, überzeugte die Jury. Ihre Begründung: Der erste Anruf war anonym, die Sachlage völlig unklar: Sie begann trotzdem zu recherchieren, monatelang – es wurde zum Fall eines spektakulären Dreifachmordes. Und zum bravourösen True-Crime-Projekt „Hiller Morde“.

Sieben Auszeichnungen fürs Mindener Tageblatt beim European Newspaper Award

Die Redaktion des Mindener Tageblatts freut sich über sieben Auszeichnungen beim Wettbewerb European Newspaper Award. Er hat das Ziel, internationale Trends bei der Gestaltung und Präsentation journalistischer Inhalte zu dokumentieren und den Ideenaustausch über europäische Ländergrenzen hinweg voranzubringen. Die international besetzte Jury des größten europäischen Zeitungswettbewerbs sprach dem MT sieben „Awards of Excellence“ für herausragende optische Umsetzungen zu. Bereits in den Vorjahren war das MT mehrfach ausgezeichnet worden.

In der 21. Runde des Wettbewerbs gingen gleich zwei Auszeichnungen in der Kategorie „Cover- und Coverstory“ an Titelseiten, die MT-Fotograf und Grafiker Alex Lehn gestaltetet hatte. Eine besonders eindrückliche, weil ganzseitige Titelseite war die zur jüngsten Europawahl. Lehn hatte Europa in seine einzelnen Mitgliedsländer zerlegt und wie eine Europa-Flagge in Gelb auf blauem Grund präsentiert. Symbolisch stand diese Anordnung auch für die Zerrissenheit Europas und die besondere Bedeutung der Wahl.

Weitere Auszeichnungen erhielt das MT in den Kategorien „News-Seiten – Flüchtlinge“ für eine von Layouter Jörg Barner gestaltete lokale Doppelseite zum Vergleich der Stadt Minden mit dem jordanischen Flüchtlingslager Zaatari. In der Kategorie „News-Seiten – Umweltschutz“ zeichnete die Jury eine überregionale Nachrichten-Doppelseite zum Thema Waldrettung aus. Für das Thema „24 Stunden Europa“, in der die Redaktion gezeigt hatte, in welchen Lebensbereichen einer Familie EU-Themen stecken, gab es einen Award in der Kategorie „Europawahl“. Für die optische Umsetzung des Themas Ärztemangel war das MT in der Kategorie „Neue Konzepte“ erfolgreich mit einer Titel-/Themenseiten-Kombination.


Die Seite www.hiller-morde.de ist ein lokaljournalistisches und multimediales True-Crime-Projekt des Mindener Tageblatts, das den Dreifachmord in Neunbaum in Form eines seriellen Storytellings nacherzählt.

Auch im Bereich „Multimedia-Storytelling“ lobt die Jury die Arbeit der Redaktion. Sie hatte auf der Internetseite www.hiller-morde.de den Dreifachmord in Neuenbaum textlich, grafisch, per Podcast und Videos aufgearbeitet. Für das Projekt ist es bereits der zweite Preis nach der Würdigung beim Preis des Journalismus-Labs NRW in der Kategorie „Innovatives Format im Lokalen“.

Für die MT-Redaktion und ihre Mediengestalter setzt sich damit eine Serie von Auszeichnungen fort. So hatte es im Jahr 2015 vier und in den beiden darauf folgenden Jahren ebenfalls jeweils sieben Awards gegeben, im vergangenen Jahr waren es drei.

Am Wettbewerb mit seinen 20 Kategorien hatten sich 184 Zeitungen aus 25 Ländern beteiligt. Die Hauptpreise („European Newspaper of the Year“) vergab die 17-köpfige Jury in diesem Jahr an die norwegische Lokalzeitung „Fædrelandvennen“, die niederländische Regionalzeitung „Leeuwarder Courant“, die überregionale Zeitung „Público“ aus Portugal und die englische „Financial Times Weekend“. Einen Sonderpreis erhielt die „Fuldaer Zeitung“.

Die Preisverleihung findet im April während des „European Newspaper Congress“ im Wiener Schloss Schönbrunn statt.

Nachrichten jetzt auch per Webpush – Neuer Service vom Mindener Tageblatt

Push-Mitteilung – egal ob über Notify, Telegram oder den Facebook Messenger – sind bei den unseren Lesern beliebt. Deshalb weitet das MT jetzt seinen Service aus und testet ab sofort, wie sogenannte Webpush-Mitteilungen bei den Nutzern ankommen. Die Webpush-Mitteilungen bekommen Sie direkt über ihren Browser – wenn Sie einmal angemeldet sind – ganz automatisch.

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Unter “Eilmeldungen” senden wir hauptsächlich Nachrichten zu großen regionalen Ereignissen, zum Beispiel wenn in der Stadt eine Bombe gefunden wird oder die Toten Hosen wieder auf Kanzlers Weide spielen, aber auch wichtige nationale und internationale Nachrichten. Über das Thema “Minden und Region” schicken wir aktuelle und lokale Nachrichten aus Minden, Porta Westfalica, Petershagen, Hille, aber auch aus den benachbarten Städten und Gemeinden. Im Thema “Lokalsport” geht es um aktuelle Sportergebnisse – hauptsächlich am Wochenende, aber auch interessante Themen rund um den Sport in der Region.

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