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Machen Sie mit: MT startet Meinungsmonitor 2020

Foto: Glenn Carstens Peters on Unsplash

Wie gefallen Ihnen die Inhalte im Mindener Tageblatt? Welche Teile lesen Sie besonders häufig und intensiv? Wie finden Sie unseren Service am Telefon? Und wie gut kommen Sie sich auf MT.de zurecht? Auf all diese Fragen suchen Redaktion und Verlag Antworten und brauchen dazu jetzt ihre Hilfe. Um das redaktionelle Angebot der Zeitung, und auch den Service stärker an den Wünschen und Interessen der Leser auszurichten, startet das MT diese Woche den Meinungs-Monitor 2020. Zur Teilnahme aufgefordert sind dabei nicht nur die Stammleser der gedruckten Zeitung, sondern auch jene, die vielleicht nur hin und wieder eine Ausgabe beim Bäcker kaufen oder online gerne mal Wissenswertes aus der Region auf MT.de nachlesen.

„Zu einzelnen Themen wie Whatsapp oder Podcasts hat die Redaktion immer mal wieder Befragungen durchgeführt – mit einer tollen Resonanz. Das hat uns bestärkt wieder eine größere Befragung aufzusetzen“, sagt MT-Marketingleiter Frank Sommer. 2013 wurden die MT-Leser das letzte Mal befragt – nach fast sieben Jahren ist es nun mal wieder an der Zeit. Inzwischen hat sich nicht nur beim MT viel getan, auch das Nutzerverhalten unserer Leser hat sich verändert. Das Handy ist inzwischen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und die allermeisten – inzwischen etwa 75 Prozent der Nutzer – rufen MT.de über das Handy auf – und nicht mehr über den PC. Auf der anderen Seite gibt es immer noch viele Leser, die das MT lieber gedruckt in der Hand halten wollen oder das ePaper am Frühstückstisch auf dem Tablet lesen.

In kleinen Häppchen – jede Umfrage dauert nur fünf Minuten – stellen wir Ihnen Fragen zu Themen wie Mediennutzung, redaktionellen Inhalten oder MT.de sowie zu den Service- und Nebenangeboten. Die Umfragen werden wöchentlich (ab Donnerstagnachmittag) auf MT.de über einen Link zu einen speziellen Befragungsprogramm veröffentlicht und können dort ganz einfach online beantwortet werden. Wer möchte, kann am Ende der Umfrage seine E-Mail-Adresse mitteilen und so bei jeder Umfragerunde jeweils einen von zwei Ticketgutscheine von expess-Ticketservice im Wert von je 50 Euro gewinnen. Die spätere Auswertung der Befragung läuft natürlich anonym und losgelöst von der Dankeschön-Verlosung.

Nach Abschluss aller der Befragungen wertet das MT die Ergebnisse aus und wird Ihnen natürlich auch mitteilen, was dabei heraus gekommen ist. Helfen Sie uns also dabei besser zu werden, äußern Sie ihre Wünsche, ihre Kritik und machen uns gern Vorschläge, was sie in der Zeitung und auf MT.de gerne lesen oder vielleicht vermissen. Schließlich machen wir das MT für Sie. Wir freuen uns auf ihre Meinung!

Den ersten Fragebogen, diese Woche zum Thema „Mediennutzung“, finden Sie hier:
www.MT.de/Umfrage

Volontäre starten Projekt zum Thema “Gerechtigkeit”

In der Regel drei Volontärinnen und Volontäre werden parallel beim Mindener Tageblatt ausgebildet. Derzeit sind das Julika Bergermann, Vasco Stemmer und Fabian Terwey – Patrick Schwemling wird sein Volontariat Ende Januar beenden und dann als Redakteur in der Digitalredaktion arbeiten.

Die “Volos” arbeiten in den Redaktionen, veröffentlichen Texte, Videos oder andere Beiträge. In speziellen “Volokursen” werden sie geschult, sie besuchen interne und externe Fortbildung. Ihre journalistische Ausbildung hat einen hohen Stellenwert – und wann immer es möglich ist, werden ihnen Freiräume geschaffen, um spannende Projekte zu verfolgen, in denen sie sich ausprobieren können.

Um diesen hohen Stellenwert der Ausbildung noch zu stärken, sollen unsere Volos neben ihren aktuellen Beiträgen in loser Folge Beiträge unter einem bestimmten Motto veröffentlichen. Wann immer es möglich ist, sollen diese Beiträge crossmedial umgesetzt werden.

Das Motto des “Volo-Projekts 2020” lautet “Gerechtigkeit”. Ausgewählt wurde es von den Volos selbst: Aus drei Vorschlägen entschieden sie sich gemeinsam mit Chefredakteur Benjamin Piel und Ausbildungsredakteur Jan Henning Rogge für das Thema.

In Zeiten, in denen es schwieriger wird, journalistischen Nachwuchs nach Minden zu locken, soll das Projekt aber nicht nur der Ausbildung dienen. Es soll ihre Arbeit sichtbarer machen und nach außen tragen, was ein Volontariat beim Mindener Tageblatt ausmacht: Ein hohes Maß an eigenverantwortlichem Arbeiten, eine durchgehende Betreuung und den Raum, tragfähige journalistische Konzepte zu entwickeln.

Den Anfang wird ein Text von Fabian Terwey über einen Schiedsrichter machen. Weitere Beiträge zu Themen wie Obdachlosigkeit und Altersarmut sind in Arbeit.

Stefanie Dullweber und Benjamin Piel unter den besten Journalisten des Jahres 2019

Große Freude für das Mindener Tageblatt: Redakteurin Stefanie Dullweber und Chefredakteur Benjamin Piel gehören laut dem Fachmagazin Medium Magazin zu den besten Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2019.

Ausgezeichnet werden solche Journalisten und Journalistinnen, die auf besonders nachdrückliche Weise Themen und Trends aufgegriffen sowie gesetzt haben und die mit Recherche, Tiefgang, Ausdruckskraft, Humor oder redaktionell-strategischer Leistung geglänzt haben, heißt es im Magazin. In Frage kommen dabei nicht nur Zeitungsredakteure, sondern Journalisten aller Mediengattungen (Print/Online/TV/Hörfunk).

Benjamin Piel wurde von der 100-köpfigen Jury auf den dritten Platz in der Kategorie „Beste Chefredakteure Regional“ gewählt. Die Begründung: Spätestens jetzt kennen und schätzen ihn die Mindener: 200 von ihnen hat Benjamin Piel seit seinem Antritt als Chefredakteur im Mai 2018 auf seiner Kennenlern-Tour porträtiert. Er fiel darüber hinaus gemeinsam mit seinem Team durch exklusive lokale Recherchen und einen guten Umgang im Crossmedialen auf. Beispielhaft: das Multimedia-Projekt „Hiller Morde“.

Stefanie Dullweber hat es in der Kategorie „Reportage Regional“ auf den 8. Platz geschafft. Vor allem ihre intensive Recherche rund um den Hiller Dreifachmord, überzeugte die Jury. Ihre Begründung: Der erste Anruf war anonym, die Sachlage völlig unklar: Sie begann trotzdem zu recherchieren, monatelang – es wurde zum Fall eines spektakulären Dreifachmordes. Und zum bravourösen True-Crime-Projekt „Hiller Morde“.