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Der blaue Teppich bei der Lübbecker Privatbrauerein Barre

Lederhose, Schürze, weißes Hemd mit weitem Arm, langer Zopf: Sven Bleiber, an diesem Nachmittag mit fast 40 MT-Lesern als historischer „Brauer Bernhard“ unterwegs, ist ein Original. Er kennt viele Geschichten, verabreicht genau die richtige Mischung aus Information und Unterhaltung, redet mit Händen und Füßen. Gerade sind die Besucher, denen die Privatbrauerei Ernst Barre den „Blauen Teppich“ ausgerollt hat, im Treppenhaus des Abfüllgebäudes ein ganzes Stück aufwärts gegangen. Jetzt blicken sie hinunter in den Flaschenkeller, der zwar so heißt, aber nicht im Keller liegt.

„Manche mögen sich wundern, warum datt Dingen Keller heißt“, sagt Brauer Bernhard und klärt die Gäste auf: „Inne Brauerei heißt alles Keller.“ Allgemeine Heiterkeit. MT-Leser Bernd Meier (Porta Westfalica) hat andernorts schon an einigen Brauereibesichtigungen teilgenommen. „Dies war mit die beste“, stellt er vor dem anschließenden Imbiss fest. „Brauer Bernhard hat es perfekt gemacht.“

Pilsbier macht in der 1842 gegründeten, bis heute inhabergeführten Privatbrauerei 72 Prozent der Produktion aus. Jeweils 14 Prozent entfallen auf andere Sorten und Mischgetränke. Unterm Strich sind es 16 Produkte, darunter auch alkoholfreie Durstlöscher. Der jährliche Bierausstoß liegt bei 130.000 Hektolitern. Rund 62 Prozent werden als Flaschenbier vertrieben, 38 Prozent als Fassbier. Pro Liter Bier werden etwa fünfeinhalb Liter Wasser gebraucht.

„Bier macht entspannt, wenn man es in Maßen einsetzt“, sagt Brauer Bernhard, der vielen auch als „Gambrinus“ bekannt ist. Gemäß dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 besteht auch das gute Barre aus nur vier Zutaten, verbunden durch die alkoholische Gärung: Wasser aus einer Quelle im Wiehengebirge und zwei Brunnen, Hopfen aus der Holledau, Malz aus Sommergerste sowie Hefe, von Barre selbst gezüchtet.

Verbundenheit mit den Menschen und der Region

Im hauseigenen Labor werden pro Monat bis zu 3.000 Proben untersucht, zum Beispiel von Malz oder Hopfen, denn man mit der Qualität nimmt man es an der Berliner Straße sehr genau. Barre investiert zudem regelmäßig in modernste Technik.

Privatbrauerei – dabei soll es auch bleiben. Christoph Barre, der das Unternehmen (93 Mitarbeiter inklusive Azubis) in sechster Generation führt, wird nicht müde zu wiederholen, wie wichtig ihm Unabhängigkeit ist, spürt Verantwortung als Arbeitgeber, Verbundenheit mit den Menschen und der Region. MT-Leserin Margit Pollheide aus Minden gefällt das. „Wir stehen der Brauerei mit dem größten Wohlwollen gegenüber, weil es ein heimisches Bier ist“, sagt sie.

Durch einen Tunnel unter der Bundesstraße geht es aus dem neuen Brauereigebäude hinüber in den alten Lagerkeller, errichtet 1842 und in Betrieb bis 1986. Seit 2001 ist in den 13 Gewölben das Museum „Barres Brauwelt“ untergebracht, ein einzigartiges Brauereimuseum. Großen Anteil an der Entstehung hatten die Mitglieder des „Barre Seniorenclubs“, die zehn Jahre lang alle Mauern vom Kalkputz befreiten und die alten Ziegelwände wieder freilegten, außerdem historische Braumaschinen und andere Exponate reparierten und aufarbeiteten. Andere Arbeiten wurden von heimischen Unternehmen erledigt. „Die Senioren konnten sich bei der Arbeit alte Geschichten erzählen und hatten meistens ein Fässchen im Anstich“, erzählt Brauer Bernhard mit einem Schmunzeln.

Zurzeit läuft im Museum eine Ausstellung über Louis Barre, den zweitgeborenen Sohn von Firmengründer Ernst Johann Barre. „Er hat Erfolgsgeschichte geschrieben“, sagt Brauer Bernhard. Als Louis 1878 die Firma übernehmen soll, studiert er gerade Chemie in Chemnitz, was sich später als glückliche Fügung erweisen soll.

„Wir haben dann Sektpullen genommen“

Louis‘ Frau Amalie ist die Nichte von Johann Georg Poppe, Architekt im Dienste des Norddeutschen Lloyd (NDL). Im Jahr 1892 vermittelt Poppe einen Liefervertrag zwischen der Reederei NDL und Louis Barre. Lübbecker Bier, das sich durch lange Haltbarkeit auszeichnet, kann fortan mit Schiffen in die ganze Welt exportiert werden. „Wir haben 80 Prozent unseres Umsatzes im Ausland gemacht“, erzählt Brauer Bernhard.

Louis hat sein Chemie-Wissen genutzt: In der Lübbecker Brauerei steht bereits 1881 eine von wenigen deutschen Kältemaschinen, angetrieben mit Dampfenergie. Sie verhilft untergärigem Lagerbier zum Durchbruch, weil dies dank der Maschine ganzjährig hergestellt werden kann, und macht das Unternehmen unabhängig von Eis aus der Natur. Eis ist nötig, denn es stoppt die Gärung.

Lagerbier wird bei niedrigen Temperaturen viele Wochen gelagert und ist zudem länger haltbar. Vorher konnten untergärige Biere nur in der kalten Jahreszeit hergestellt werden. Gleichzeitig wird Louis Barre so zum Wegbereiter für die spätere Verbreitung der Marke Pilsener, die ebenfalls untergärig ist.

Der „lange Louis“, wie er in Lübbecke genannt wird, hat noch einen weiteren Joker im Ärmel: Von 1885 an lässt er Bier auf Flaschen abfüllen, damals ein Novum. Kleines Problem am Rande: Es gibt zu wenig Bierflaschen. „Wir haben dann Sektpullen genommen“, erinnert Brauer Bernhard. Später endet die Erfolgsgeschichte: Durch die englische Seeblockade ab 1914 bricht der Handel innerhalb von vier Jahren zusammen, die Brauerei liegt am Boden. Louis Barre wählt den Freitod. Seine Nachfolger beschließen: „Wir bleiben hier und machen Bier für die Region.“

Begonnen hat die Führung für MT-Leser im Herzen der Brauerei, dem Sudhaus mit seinen vier Kesseln. Auf dem Weg zur den Abfüllanlagen – erst für Flaschen, danach für Fässer – geht es vorbei an acht riesigen Tanks für die Gärung (bei 0 Grad Celsius), von denen jeder 2.000 Hektoliter fasst.

Zur Abfüllung: „Die schnellste Geschwindigkeit, die wir vernünftig fahren können, sind 36.000 Flaschen pro Stunde. Bei Bügelflaschen sind wir nicht so schnell“, rechnet Brauer Bernhard vor. Theoretisch wären 45.000 Pullen mit Kronkorken möglich, doch da kann die neue Flaschenwaschmaschine für 1,3 Millionen Euro nicht mithalten, die dafür energieeffizient arbeitet und 50 Prozent einspart. Ein 50-Liter-Fass wird übrigens in 26 Sekunden befüllt. Das nennt man Druckbetankung.

Von Stefan Lyrath

Der blaue Teppich

„Der Blaue Teppich“ ist eine Veranstaltungsreihe des Mindener Tageblatts in Zusammenarbeit mit hiesigen Firmen. Allen Interessierten bietet sich in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit,
neue Einblicke in Unternehmen zu erhalten und hinter die Kulissen zu blicken.

Auf dem Weg zum Aroma – Der blaue Teppich – ausgerollt bei Melitta

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„Der Blaue Teppich“ ist eine Veranstaltungsreihe des Mindener Tageblatts in Zusammenarbeit mit hiesigen Firmen. Allen Interessierten bietet sich in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, neue Einblicke in Unternehmen zu erhalten und hinter die Kulissen zu blicken.

Wann hat man schon einmal die Chance, sich mit einem ausgewiesenen Fachmann über die geschmackvollste Zubereitung der morgendlichen Tasse Kaffee auszutauschen? Den Besuchern des „Blauen Teppichs“ bot sich im Hause Melitta genau diese Gelegenheit – und wurde zum angeregten Austausch genutzt.
Gesprächspartner Jan Van Riet ist Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Melitta Europa – Geschäftsbereich Haushaltsprodukte – und damit auch ein anerkannter Experte für „perfekten Kaffeegenuss“. Er stand in exklusiv kleiner Runde nicht nur Rede und Antwort, sondern erwies sich mit spannenden Hintergründen und sachkundigen Erläuterungen selbst als echter Connaisseur des schwarzen Muntermachers.

melitta-2Der Name Melitta steht als Gattungsbegriff für Filtertüten und den damit verbundenen Kaffeegenuss. Und: Als Marke mit Weltgeltung steht Melitta auch für die Stadt Minden, der das Familienunternehmen seit 1929 verbunden ist. Dabei gehört der Standort an der Ringstraße so selbstverständlich zum Stadtbild, dass es selbst Einheimische überrascht, zu erfahren, dass hinter der verglasten Fassade das Herz der europäischen Filtertüten-Produktion schlägt.
Gezählt sind die Anlässe, zu denen sich die Türen zur Papier- und Filtertüten-Produktion öffnen. Als Besucher des Blauen Teppichs erlebten MT-Leserinnen und -Leser eine der seltenen Ausnahmen. Michael Kück, Qualitätsexperte bei Melitta, begleitete den Weg vom Zellstoff bis zu Filtertüten.

melitta-32In großen naturfarbenen, gepressten Blöcken kommt der Rohstoff für das Papier: Dieser Zellstoff wird so lange in Wasser gelöst, bis der großen Block in unendlich viele winzig kleine Papierfasern zerfallen ist. Im Wasser gelöst werden die spindelförmigen Fasern egalisiert und gemahlen und fließen zu einem Sieb. Sehr stark verdünnt werden sie auf dieses Sieb aufgetragen. Anschließend wird in der Maschine das Wasser wieder entzogen und das Papier getrocknet. Dabei legt es mehrere hundert Meter zurück und auf großen Walzen mit einer Oberflächentemperatur von 130 Grad zu Ende getrocknet.

Ideale Zutaten – perfekt kombiniert

Nach 45 Minuten ist der Stoff, aus dem die Filtertüten sind, auf eine 3,5 Tonnen schwere Papierrolle gebracht. 56 Gramm pro Quadratmeter bringt das Filterpapier dann auf die Waage – und ist damit um einiges schwerer als das Papier, auf dem das Mindener Tageblatt gedruckt wird.
Viel zu bieten haben beide: Die Filtertüten, die in verschiedenen Größen aus gebleichtem oder ungebleichtem Papier hergestellt werden. Dazu gesellt sich als dritte Sorte ein Filterpapier, das aus Bambusfasern produziert wird. Wieder über Maschinen wird das just nebenan hergestellte Papier mit Aromaporen versehen, geprägt und die Filtertüten aus Papierbahnen ausgestanzt.

melitta-35An dieser Stelle wird die Gewissensfrage nach der Falz laut: Sollte der Boden der Filtertüte vor dem Einsetzen in den Kaffeefilter gefaltet werden – oder nicht? Die Antwort der Experten ist eindeutig: „Ja, der Boden der Filtertüten sollte auf jeden Fall gefaltet werden. Sollte dieser Vorgang aber einmal vergessen werden, legt sich der Boden des Kaffeefilters beim Füllen mit Kaffee und Wasser auch automatisch um.“
Ebenso wichtig war den Besuchern des „Blauen Teppichs“, welches Wasser für die Zubereitung des Kaffees ideal sei. Die Antwort ist ernüchternd: Das Mindener Wasser ist zu hart für den perfekten Kaffeegenuss. Wer hier auf weichere Varianten zurückgreift, erzielt deutlich bessere Ergebnisse. Van Riet nahm die Besucher bei dieser Gelegenheit mit auf eine kleine Entdeckungstour: Wussten Sie, dass die Skandinavier ihren Kaffee säurebetont mögen und deshalb gern mit Milch trinken? Dass der Zucker im Espresso für den besonderen Reiz sorgt? Dass Kaffee 800 verschiedene Aromastoffe enthält – und damit gehaltvoller ist als ein Rotwein?
All diese Faktoren berücksichtigt Melitta bei der Entwicklung und Herstellung seiner Filtertüten. Für das perfekte Geschmackserlebnis ist beispielsweise entscheidend, wie durchlässig die Filtertüte® für Kaffeeöle ist. Schon deshalb arbeitet man bei Melitta unermüdlich an der Qualität der Produkte. Und die gehen seit fast neun Jahrzehnten in alle Welt. Von der Ringstraße aus.

Von Sabine Morche

Vom Feuer zum Strom

Der blaue Teppich – ausgerollt im E.on Kraftwerk Heyden in Lahde
„Der Blaue Teppich“ ist eine Veranstaltungsreihe des Mindener Tageblatts in Zusammenarbeit mit hiesigen Firmen. Allen Interessierten bietet sich in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, neue Einblicke in Unternehmen zu erhalten und hinter die Kulissen zu blicken.

Mit beeindruckenden Werten zum wichtigen Wirtschaftsfaktor

Der Leitstand: Hier wird die Kraftwerksleistung gesteuert und geregelt. MT-Fotos: Alex Lehn

Spannung kann man nicht nur spüren, man hört sie auch. So nachdrücklich wie Eisregen auf ein Dach prasselt, macht sie sich Luft. „Ein gutes Zeichen“, lauscht Heiko Deterding, „wir produzieren Strom!“

Zwei Tage lang führte der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Mitarbeiter des Lahder E.on Kraftwerks Heyden rund 100 Besucher des Blauen Teppichs über das Werksgelände, durch die Hallen und auf die Türme des größten einzeln befeuerten Steinkohleblocks Europas. Pro Stunde wird im E.on Kraftwerk Heyden in Lahde genug Strom erzeugt, um damit eine Million Haushalte zu versorgen.

Die Planungen für ein Steinkohlekraftwerk hatten bereits 1939 begonnen. Unterbrochen durch den Krieg konnte die Stromproduktion jedoch erst 1951 aufgenommen werden. Gefolgt von einer raschen Entwicklung: Die Produktionsbedingungen haben sich aufgrund des Einspeisevorrangs der erneuerbaren Energien drastisch verändert und das Kraftwerk Heyden ist ein wichtiger Bestandteil beim Ausbau der regenerativen Energieerzeugung im heutigen Energiemix.

Mühlsteine aus hochlegiertem Stahl mahlen Kohle zu Staub

Das stürmische Wetter der vergangenen Tage bot Kraftwerksleiter Jörn Neumann deshalb beste Gelegenheit zur Verdeutlichung: „Das Kraftwerk Heyden ist ein sogenanntes ‚Mittellastkraftwerk‘. Wir haben die Aufgabe, flexibel auf die Nachfrage zu reagieren und die Frequenz nach Bedarf zu unterstützen.“

Praktisch hieß das: Während der Wind in den vergangenen Nächten auffrischte, deckte die dann ausreichend vorhandene Windenergie einen Großteil des Energiebedarfs ab. Das Kraftwerk Heyden erhielt Anweisung, die Produktion zu drosseln.

Am kommenden Morgen, pünktlich zum Produktionsbeginn in Deutschland – der Wind hatte abgenommen – lief die Turbine wieder unter Volldampf. Schlag 12, als tagestypisch der Strombedarf sank, erlebten die Besucher des „Blauen Teppichs“ live auf dem Leitstand, wie die Produktion dem aktuellen Bedarf angeglichen wurde.

Per Knopfdruck passiert im E.on Kraftwerk Heyden eine ganze Menge. 93 Mitarbeiter und 28 Azubis arbeiten in mehreren Schichten und werden dabei von Mitarbeitern aus Tochterunternehmen unterstützt. Kein Wunder, dass man auf dem weitläufigen Gelände nur selten jemandem begegnet.

Automatisierte Abläufe

Sehr hoch, sehr warm: Auf vier Etagen liefern Brenner die Energie, um die Turbine anzutreiben.

Die Kohle, zu 100 Prozent über die Schiene angeliefert, kommt täglich in drei Zügen à 46 Waggons. Automatisch wird das „schwarze Gold“ – längst kommt es aus Polen und Russland, aber auch aus Indonesien und Australien – entladen und gelagert. Der Vorrat für drei Wochen, 160 000 Tonnen, warten, zu vier riesigen Bergen aufgetürmt, darauf, zu Staub zermahlen maximale Energie zu liefern. Auf vier Etagen befinden sich die Brenner, die 300 Tonnen Kohlenstaub pro Stunde verbrennen, bei 1300 Grad das Wasser erhitzen, das dann die Turbine und den Generator antreibt. „Es funktioniert wie ein Fahrraddynamo, nur größer“, verpackt es Deterding pragmatisch. Derweil staunen die Besucher über die tatsächliche Dimension der Turbine und des Generators, welche spielend eine ganze Halle füllen.

Die große Revision

Der Kühlturm ist beeindruckende 136 Meter hoch.

Erst im vergangenen Jahr wurde die Turbine im Rahmen einer großen Revision überholt. 150 Tage hatte das Kraftwerk dafür stillgestanden. Und nach einer Gesamt-Investitionssumme von rund 40 Millionen Euro sieht man sich im E.on Kraftwerk Heyden für die Zukunft bestens gerüstet. „Wir sind für die Energiewende sehr gut aufgestellt und gesichert“, bestätigt Kraftwerksleiter Neumann.

In Lahde ist man positiv gestimmt: Als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region wird das Kraftwerk Heyden die Nord-Süd-Trasse des Netzes auch zukünftig unterstützen.

Wer außerhalb des „Blauen Teppichs“ mehr über das E.on Kraftwerk Heyden erfahren und an einer Führung teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage des Unternehmens informieren.

Von Sabine Morche

www.kraftwerk-heyden.com

Fotostrecke: MT-Leseraktion „Der blaue Teppich“ im Kraftwerk Heyden

Der blaue Teppich – ausgerollt im E.on Kraftwerk Heyden in Lahde (Zeitungsseite als PDF)