Drei Fragen an … Drei Fragen an Anneliese Borgmann, Hobby-Gärtnerin aus Uphausen: „Das ist lecker, gesund und günstig“ (#200in365, No. 52)

Anneliese Borgmann neben Mann Manfred im gemeinsamen Garten. MT-Foto: Piel

Anneliese Borgmann aus Minden-Uphausen liebt es, im Garten auf ihrem 850 Quadratmeter großen Grundstück zu arbeiten und ihr Essen selbst zu ernten. Inzwischen begnügen sie und ihr Mann Manfred sich längst nicht mehr nur mit Kartoffeln.

In diesem Jahr haben Sie zum ersten Mal Melonen geerntet. Mit welchem Erfolg?

Es sind kleine Melonen in der Größe eines Tennisballs, aber sehr schmackhaft. Auch unsere Kiwi-Pflanze trägt ganz toll. Ein bis eineinhalb Zentner Kiwis ernten wir im Jahr. Die können wir gar nicht alle essen. In diesem sonnigen Jahr sind auch die Paprikas richtig rot und gelb geworden.

Kürbisse, Tomaten, Erdbeeren, Pflaumen und vieles mehr – das Nahrungsangebot in Ihrem Garten ist vielfältig. Was ist die Faszination des Gärtnerns?

Unsere Vormittage verbringen wir fast immer im Garten, denn morgens kann man am allerbesten arbeiten. Das macht viel Spaß und ist zudem gesund. Außerdem essen wir sehr viel Gemüse und viele Früchte aus dem eigenen Garten, machen Eintöpfe und Marmeladen. Das ist lecker, gesund und günstig. Vor allem unsere Tomaten schmecken besser als die aus dem Supermarkt.

Kein Gärtner ohne Geheimtipp. Was ist Ihrer?

Bei uns im Garten ist nichts gespritzt, aber mein Mann düngt mit Brennnesseljauche. Dafür löst man Brennnesseln in Wasser auf. Das funktioniert ganz wunderbar.

Von Benjamin Piel, Chefredakteur