Meine Woche: Unendliche Weiten – Neues Einsatzgebiet Petershagen

Hans-Georg Gottfried Dittmann

„Der Weltraum. Unendliche Weiten!“ So beginnt das Intro der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“, die in den 90er Jahren nachmittags über die Bildschirme flimmerte. Ähnlich der Crew um Captain Pickard, entdecke ich mit Beginn diesen Jahres eine neue Welt: Petershagen.

Vor dem ersten Kontakt habe ich mich dem Thema zunächst mit der Internet-Recherche angenähert. 29 Ortschaften gibt gibt es in der „flächenmäßig fünftgrößten kreisangehörigen Gemeinde des Landes“, steht auf Wikipedia: 211 Quadratkilometer unendliche Weiten.

Doch am gespanntesten bin ich auf die Menschen, die mir in den nächsten Monaten begegnen werden. Was bewegt sie? Welche Geschichten haben sie zu erzählen? Welche Sorgen treiben die Menschen in Petershagen um? Sind sie mit mir geduldig?

Denn wo ein frischer Blick eines „Ortsfremden“ neue Perspektiven schafft, muss mit dem „Neuen“ im MT-Team Petershagen auch anders umgegangen, ihm mehr erklärt werden. Das ist mitunter mühsam, aber diese Erklärungen treffen – so viel kann ich versprechen – auf einen interessierten Zuhörer.

Bevor ich in Zukunft auf Land und Leute zwischen Schlüsselburg, Raderhorst und Friedewalde treffen werde, tauche ich in in dieser Woche in die Geschichte der Region ein. In die Zeit der Hexenverfolgungen Mitte des 17. Jahrhunderts, als das Schloss Petershagen noch Regierungssitz des Fürstentums Minden war. Denn neben den Geschichten interessiert mich auch die Geschichte.

Wenn ich durch die unendlichen Weiten des nördlichsten Ostwestfalens reisen werde, rechne ich nicht wie Captain Pickard mit fremden Lebensformen, die sich erst an mich gewöhnen müssen – und anders herum. Um so mehr hoffe ich auf neue Begegnungen, in einem Landstrich, den ich bisher nur durchfahren habe. Der Wiedenbrücker freut sich auf die Petershäger! Oder Petershagener?

Von Hans-Georg Gottfried Dittmann, Volontär

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