Cake my day: Zeit für Geschmack beim MT-Backwettbewerb

Großer Andrang herrschte bei Cake my day 2016. MT-Archivfoto: Sebastian Külbel

Großer Andrang herrschte bei Cake my day 2016. MT-Archivfoto: Sebastian Külbel

Für manche reicht alleine das Geräusch des Mixers oder der sich öffnenden Backofentür, damit ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft. Als Kind auf der Arbeitsplatte sitzen und die Teigschüssel auskratzen. Und dann voller Vorfreude den langsam aufgehenden Kuchen durch das Ofenfenster beobachten. Den Duft einatmen, wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, und mit etwas Glück ein paar Krümel ergattern, die noch in der Form geblieben sind, warm und lecker. Besonders Kuchenfreunde können dem Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“ sicherlich einiges abgewinnen – um viel solcher gebackener Liebe geht es auch am Sonntag, 12 März, im Mindener BÜZ.

Premiere hatte der Backwettbewerb „Cake my day“ vor etwa einem Jahr – und was für eine: Mehr als 50 Kuchen und Torten wurden in drei Wettbewerbs-Kategorien eingereicht: In der Königsklasse ging es um festliche Torten, bei denen nur das Äußere zählt, in der Hauptkategorie hingegen um den Geschmack. In einer eigenen Kategorie hatten Kinder und Jugendliche ihre Chance. Das soll auch in diesem Jahr nicht anders sein. Und das Organisationsteam hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Teilnahme.

Wie im vergangenen Jahr sollen die durchgebackenen Kuchen wieder gegen Spenden verkauft werden. Vom Erlös 2016 konnten mehrere Kindern aus bedürftigen Familien an einer Sommerfreizeit des Stadtjugendrings nach Ameland teilnehmen. Auch in diesem Jahr wird der Erlös wieder einem guten Zweck zugute kommen, welcher es sein wird, wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Die Jury wird ebenfalls wieder auf bewährte Kräfte setzen: Mit dabei sind die Back-Bloggerinnen Susi Carreira und Katja Stieber, die seit rund fünf Jahren den Mindener Blog „Küchen-Miezen“ betreiben. Sie legen ihr Haupt-Augenmerk auf die dekorierten Torten.

Mit Torten groß geworden ist Jurymitglied Tim Schwengel. Der Konditormeister und Chocolatier ist Inhaber der Konditorei die Nascherei, seine ersten Schritte machte er in der Backstube des elterlichen Café Lenz. Eine seiner Spezialitäten sind aufwändige Hochzeitstorten und Verzierungen aus Schokolade.

In deutlich größeren Maßstäben unterwegs aber genau so Geschmacksbegeistert ist Martin Haß. Der Inhaber der Bäckerei Bertermann ist Bäckermeister und kennt sich nicht nur deshalb mit leckeren Kuchen und opulenten Torten aus: Eine spezielle Abteilung kümmert sich in der Mindener Backstube um besondere Torten und ausgefallene Kundenwünsche.

Mit Ulrike Kolbe vom DHB-Netzwerk Haushalt (ehemals Deutscher Hausfrauen Bund) ist eine Koryphäe der klassischen Backkunst an Bord. Die Hauswirtschaftsmeisterin kennt sich bestens mit Kuchen und Torten mit viel Geschmack aber ohne viel Schnickschnack aus. Ihr zur Seite steht auch 2016 wieder Marlies Klocke vom Landfrauenverband Minden-Lübbecke. Auch sie ist Hauswirtschaftsmeisterin und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, wenn es darum geht, die Geschmacksnerven kuchenhungriger Esser zu begeistern.

Ins Leben gerufen hatte den Backwettbewerb vergangenes Jahr eine backbegeisterte Gruppe von MT-Redakteuren. Mit Unterstützung des Verlages und vielen Ideen der Back-Blogger „Die Küchen Miezen“, dem Konditormeister Tim Schwengel und des Teams des Mindener BÜZ gelang es, den vermutlich ersten Backwettbewerb Mindens auf die Beine zu stellen.

Mit einigen kleineren Änderungen hoffen die Veranstalter nun auf einen noch größeren Erfolg. So wird die Jury in der Neuauflage etwas mehr Zeit für die Bewertung der hoffentlich wieder zahlreichen Wettbewerbsstücke haben. Die Gewinner werden bereits um 15.30 Uhr bekannt gegeben, dann können die durchgebackenen Kuchen gegen Spenden auch erworben werden.

Alle weiteren Informationen zur Teilnahme finden Sie auf www.cakemyday.info

 

Die Kategorien

Festliche Torte – Edel & elegant

Die Königsklasse: Hier zählt nur die Optik, es gibt keine Verkostung. Die ein- oder mehrstöckige Torte kann auf einem Dummy erstellt und mit Fondant überzogen werden. Das Motto sollte durch Schriftzug oder Design gut erkennbar sein. Der Phantasie sind in dieser Kategorie kaum Grenzen gesetzt – es sollte jedoch erkennbar sein, dass es sich um eine Torte handelt.

Schmeckt wie bei Oma – Das leckere Geheimrezept

Magische Hände: Was nützt der schönste Kuchen, wenn er nicht schmeckt. Gesucht wird das gewisse Etwas, die Liebe im Kuchen, oder das alte Familienrezept. Hauptsache lecker. Die Kuchen werden nach der Jurybewertung für einen guten Zweck verkauft und müssen durchgebacken sein. Nicht erlaubt sind Sahne oder ungebackene Cremes. Beim ersten Wettbewerb „Cake my day“ gehörten die meisten Torten zu dieser Kategorie

Kinder & Jugendliche – Süßes von den Kleinen

Kleine Freuden: Backen will gelernt sein, am besten fängt man daher früh an. In zwei Altersgruppen – bis 13 Jahre und 13 bis 18 Jahre – können Kinder und Jugendliche ihre Kreationen einreichen. Eltern können sich entspannt zurücklehnen, ihre Mitarbeit ist nicht erforderlich: Alle teilnehmenden Kinder gewinnen einen Preis. Die Kuchen werden nach der Jurybewertung für einen guten Zweck verkauft und müssen durchgebacken sein.

 

Jan Henning Rogge

Glaubwürdigkeit der Medien: Jeder Fünfte hält den „Lügenpresse“-Vorwurf für zutreffend – Dreiviertel allerdings nicht

Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) demonstrieren 2015 in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) gegen die deutsche Asylpolitik. Foto: Bernd Wüstneck/dpa (Archiv)

Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) demonstrieren 2015 in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) gegen die deutsche Asylpolitik. Foto: Bernd Wüstneck/dpa (Archiv)

Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) hält den Begriff «Lügenpresse» im Zusammenhang mit Medien für richtig. Dreiviertel (75 Prozent) sehen das dagegen nicht so. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung zur Glaubwürdigkeit der Medien von infratest dimap im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks (WDR), die der Sender am Montag veröffentlicht hat.

Im Vergleich zur Befragung aus dem Jahr davor (November 2015), als die Daten zum ersten Mal erhoben wurden, gab es dabei wenig Veränderungen. Die Gruppe derjenigen, die den «Lügenpresse»-Vorwurf nicht teilt, hat 3 Prozent zugelegt, die derjenigen, die gegenteiliger Ansicht sind, ist gleich groß geblieben. Die Frage, ob sie die Informationen in deutschen Medien alles in allem für glaubwürdig hielten, bejahen 57 Prozent (+5 Prozent). Ausdrücklich anderer Ansicht waren 37 Prozent (-5). Bei der Einschätzung der Glaubwürdigkeit gibt es große Unterschiede nach Parteipräferenz der Befragten, wie die folgende Statista-Grafik zeigt:
Infografik: AFD-Wähler glauben den Medien nicht | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Dass die Politik den Medien Vorgaben zur Berichterstattung mache, glauben 42 Prozent, 54 Prozent sehen das nicht so. Beide Werte sind unverändert. Dass es solche Vorgaben gebe, glauben 25 Prozent der Befragten mit Blick auf das Fernsehen im Allgemeinen, 23 Prozent für Zeitungen, Zeitschriften, 12 Prozent für öffentlich-rechtliche Fernsehsender. Dagegen vermuten das nur 6 Prozent für das Internet, 5 Prozent fürs Radio im Allgemeinen, 4 Prozent für private Fernsehsender und 2 Prozent für private Rundfunksender.

Gefragt nach der Glaubwürdigkeit von Einrichtungen und Organisationen schneiden Medien nach wie vor vergleichsweise gut ab: So gaben 61 Prozent (unverändert) an, großes, beziehungsweise sehr großes Vertrauen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu haben. Nur das Bundesverfassungsgericht (69 Prozent), die Verbraucherzentrale (70), Stiftung Warentest (72) und die Polizei (88 Prozent) bewerten die Deutschen in dieser Hinsicht noch besser. Tageszeitungen kommen laut der Umfrage auf 47 Prozent und landen damit vor dem Bundestag (41) oder den Gewerkschaften (40 Prozent).

Bei den einzelnen Mediengattungen gibt es allerdings deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung: Das öffentlich-rechtliche Radio halten 74 Prozent (-3 Prozent) für glaubwürdig, das öffentlich-rechtliche Fernsehen 72 Prozent (+1), Bei Tageszeitungen liegt der Wert unverändert bei 65 Prozent. Das Privatradio landet mit 35 Prozent (-10 Prozent) dahinter. Das Internet bewerten 27 Prozent (-3 Prozent) als glaubwürdig, soziale Medien wie Facebook und Twitter im Besonderen nur 8 Prozent – nach ihnen wurde 2016 erstmals gefragt.

Als Informationsquelle zu politischen Themen schätzen die Befragten vor allem das öffentlich-rechtliche Fernsehen (34 Prozent) und die Tageszeitungen (26 Prozent). Das Internet im Allgemeinen gaben 16 Prozent an, das öffentlich-rechtliche Radio (9 Prozent), soziale Medien und Netzwerke 3 Prozent.

Quelle: DPA

„Azubify“ bringt zum vierten Mal Jugendliche und Unternehmen zusammen – neu jetzt auch in Peine, Wolfsburg und Potsdam

Auf der Azubify-Homepage gibt es aktuelle Infos, Eignungstest und passgenaue Angebote für Ausbildungsstellen. Repro: MT

Auf der Azubify-Homepage gibt es aktuelle Infos, Eignungstest und passgenaue Angebote für Ausbildungsstellen. Repro: MT

Die Suche nach einem Beruf, der wirklich zu einem passt, der Spaß macht und in der heimischen Region ausgebildet wird – das ist eine der ganz großen Herausforderungen. Vor der stehen nicht nur Jugendliche selbst, sondern auch all die, die sie auf dem Weg dorthin begleiten. Und nicht zuletzt setzen ausbildende Betriebe auf Auszubildende, die Freude an dem haben, was sie lernen – und das nicht nur heute, sondern auch morgen und übermorgen.

Mit der vierten Ausgabe von „Azubify“ trägt das Mindener Tageblatt diesem bundesweiten Problem einer passgenauen Berufswahl Rechnung. Das Ausbildungsprojekt bringt Schulabgänger und ausbildende Betriebe auf spielerischem Weg zueinander. Den Einstieg in die Berufswahl macht ein Quiz besonders leicht. Es stimmt die starken Seiten des Schulabgängers mit den Fähigkeiten ab, die man für einzelne Berufe braucht. Falsche Hoffnungen werden nicht geweckt: Jeder vorgeschlagene Beruf wird in der Region auch ausgebildet.

Die Titelseite des neuen Azubify-Magazins steht schon - erscheinen wird es im Mai. Repro: MT

Die Titelseite des neuen Azubify-Magazins steht schon – erscheinen wird es im Mai. Repro: MT

Als modernes Medienunternehmen bedient das Mindener Tageblatt die unterschiedlichen Informationsgewohnheiten der Zielgruppen und verknüpft sie miteinander. Sowohl als gedrucktes Magazin als auch Online verfügbar kommen alle Informationen genau da an, wo sie gesucht werden: Auf dem Smartphone, Tablet oder PC, mit der Tageszeitung auf dem Frühstückstisch, jederzeit, an jedem Ort, rund um die Uhr – aktuell und likeable.

Als „Große Hilfe“ für Jugendliche war „Azubify“ schon kurz nach seinem Erscheinen mit einem internationalen Medienpreis ausgezeichnet worden. Nachdem die Deister- und Weserzeitung „Azubify“ seit Jahren erfolgreich in Hameln, Springe und Schaumburg umsetzt, ist „Azubify“ seit diesem Jahr sogar bundesweit unterwegs.

Für die Optimierung der digitalen Version hat sich das Mindener Tageblatt einen einflussreichen Partner gesucht: Mit der Madsack Market Solutions an Bord nimmt „Azubify“ auch online Fahrt auf. Suchmaschinenoptimiert und frisch gestaltet bringt „Azubify“ Schulabgänger und Firmen in ganz Deutschland zusammen. Die Möglichkeiten von „Azubify 2.0“ werden in einem ersten Schritt von den regionalen Tageszeitungen der Madsack Mediengruppe übernommen. Der Raum Peine, in und um Wolfsburg sowie das Verbreitungsgebiet der in Potsdam verlegten „Märkischen Allgemeinen“ sind die Ersten, die von den Möglichkeiten von „Azubify“ profitieren.

Mit Beginn des neuen Jahres startet auch „Azubify“ in eine neue Runde: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ausbildende Betriebe, sich mit Ausbildungsberufen und -plätzen zu präsentieren. Über Möglichkeiten informiert Arne Jungcurt (05 71) 88 26 23.

360-Grad-Livestream aus dem Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie auch mit ostwestfälischer Hilfe

Das neue Wahrzeichen Hamburgs wurde in der vergangenen Wopche eröffnet. Dass man an der Veraanstaltung per 360-Grad-Livestream in aller Welt teilnehmen konnte, machte auch der Bielefelder Mediendienstleister AMS mit möglich. Repro: MT

Das neue Wahrzeichen Hamburgs wurde in der vergangenen Wopche eröffnet. Dass man an der Veraanstaltung per 360-Grad-Livestream in aller Welt teilnehmen konnte, machte auch der Bielefelder Mediendienstleister AMS mit möglich. Repro: MT

Was lange währt, wird endlich…eröffnet: Am vergangenen Mittwoch fand nach fast zehnjähriger Bauzeit das erste Konzert in der Elbphilharmonie statt. 2.100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur kamen zu dem Festakt, um den Klang des neuen Konzerthauses live zu erleben. Wer keine Karte ergattern konnte, musste trotzdem nicht auf den Event verzichten: Live und als 360°-Stream wurde das Eröffnungskonzert auf den YouTube-Kanälen der Elbphilharmonie und Arte übertragen. Möglich machte dies auch das Bielefelder Medienunternehmen AMS, ein Radio- und Mediendienstleister, an dem auch der MT-Verlag J.C.C. Bruns beteiligt ist.

Dessen Mitarbeiter Holger Meyer wirkte an der Liveproduktion als technischer Dienstleister mit. „Hat alles perfekt geklappt“, meldete er am Morgen danach begeistert per Kurznachricht zurück. Fünf Stunden Liveübertragung als 360-Grad-Stream in 4 K (3840 x 2160 Pixel) – damit war das erste Konzert in der Elbphilharmonie auch aus technischer Sicht ein erfolgreicher Auftakt. Der Stream wurde über die beiden YouTube-Kanäle der Elbphilharmonie und des Senders Arte zusammengerechnet 831.000 Mal aufgerufen.

Fünf Tage zuvor hat das Produktionsteam von Veedel.media für den Stream bereits High-End-Equipment aufgebaut und vorbereitet. Vier Ozos, die 360-Grad-Kameras von Nokia, übertrugen das Konzert aus verschiedenen Positionen im Saal – von der Bühne, den Rängen und im Bereich des Orchesters. Jede 360 Grad-Kamera schickte über seine acht Einzelkameras, Bilder per Glasfaser in die Regie, wo aus den acht Signalen einer Kamera ein großes 360 Grad-Bild entstand. Dieses wurde in Echtzeit von einem speziell codierten HD-Signal in ein gestitchtes UHD-Signal konvertiert und letztlich als Signal zu YouTube übertragen. Eine riesige Datenrate – 25 Megabit pro Stream wurden live encodiert und vierfach zu YouTube gesendet, um von dort in variabler Auflösung als 360 Grad-Video im Internet ausgespielt zu werden.

Mit modernster Technik live aus dem Eröffnungskonzert. Fotos: dpa/ams

Mit modernster Technik live aus dem Eröffnungskonzert. Fotos: dpa/ams

„Das Besondere am 360 Grad-Stream ist, dass der Nutzer über die Perspektive entscheiden kann und seinen Blick per Klick durch den großen Konzertsaal schweifen lassen kann“, erklärt Holger Meyer, Projektleiter Streaming bei AMS. Auf diese Weise habe der Zuschauer zuhause am Rechner, Smartphone oder an der VR-Brille das Gefühl, mitten im Großen Saal der Elbphilharmonie das Eröffnungskonzert miterleben zu können.

Zu sehen ist der 360-Grad-Stream weiterhin über den YouTube-Kanal der Elbphilharmonie.
Für AMS ist das Konzertstreaming, Streaming im Allgemeinen und auch der 360 Grad-Stream keine Premiere. Holger Meyer wirkte bereits bei großen Konzerten, Liveübertragungen für Firmen oder Organisationen und globale Tagungen mit.

AMS ist ein Gemeinschaftsunternehmen ostwestfälisch-lippischer Zeitungsverlage, das neben technischen und kaufmännischen Dienstleistungen für die heimischen Lokalradios auch technische und werbliche Dienstleistungen für Kunden aus anderen Branchen anbietet.

Top Klicks: Das waren 2016 die beliebtesten Beiträge auf MT.de

Die besten neun Fotos auf Instagram aus 2016.

Die besten neun Fotos auf Instagram aus 2016.

Beinahe 17 Millionen Seitenaufrufe, mehr als 7 Millionen Nutzer, mehr als 20 000 Besucher pro Tag – auf MT.de informieren sich die Menschen aus der Region regelmäßig über die neuesten Entwicklungen, seien es lokale oder internationale Nachrichten. Über die Sozialen Netzwerke erreicht die Digital-Redaktion sogar noch mehr Menschen.

Insgesamt 15 643 048 Mal wurden Beiträge des Mindener Tageblatts den Facebook-Nutzern auf ihren Pinnwänden angezeigt. Das ist doppelt so viel wie noch im Vorjahr.
Was unsere Leser am meisten interessiert, ist klar: Blaulicht-Themen dominieren die Klick-Statistik. Darunter fallen Verkehrsunfälle, Polizei- und Feuerwehreinsätze und alles rund um das Thema Kriminalität. Besonders bewegt hat die Leser der tödliche Unfall auf der B 482 im Mai 2016, bei dem vier Menschen ums Leben kamen.

Platz 1: 90 734 Klicks

Ein Renault-Fahrer überholt auf der B 482 einen BMW mit fünf Personen im Wagen. Ihm kommt ein Lastwagen entgegen, er kann nicht mehr richtig ausweichen, kollidiert mit dem BMW und beide prallen gegen den Lastwagen. Der erschütternde Unfall auf der B 482 im Mai kostete vier Menschen das Leben, drei weitere wurden schwer verletzt. Es war der meist geklickte Artikel auf MT.de im Jahr 2016.

Platz 2: 48 536 Klicks

Auf der Autobahn 2 bei Porta Westfalica ist es Anfang August zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei starb ein 38-jähriger Mann aus Neuss. Er war der Beifahrer. Die Fahrerin und ihr elf Monate alter Sohn wurden schwer verletzt. Sie kam ins Schleudern und rutschte unter einen Sattelzug. Damals hatten die Rettungskräfte Probleme, zur Unfallstelle zu gelangen, weil keine Rettungsgasse gebildet worden war.

Platz 3: 44 937 Klicks

Ein Hubschrauber der Polizei kreiste über der Mindener Innenstadt, Spezialkräfte wurden angefordert: Ein 21-jähriger geistig verwirrter Mann hatte Mitte September einen Großeinsatz ausgelöst. Er drohte damit, sich selbst mit einer Astsäge zu verletzen. Die Polizei konnte den Mann schließlich in der Nähe des Kreishauses in Gewahrsam nehmen.

Facebook: Leser bekunden ihr Beileid

Mit einer erschütternden Nachricht aus der Nacht mussten die MT-Redakteure am 26. Mai ihre Facebook-Leser begrüßen. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 482 in Petershagen sind damals vier Menschen ums Leben gekommen, drei weitere wurden schwer verletzt. Bei einem waghalsigen Überholmanöver war es zu einer Kollision mit zwei Autos und einem Lastwagen gekommen. Unter dem Post sprachen viele unserer Nutzer ihr Beileid aus. Insgesamt zeigte Facebook die Nachricht auf den Pinnwänden von 95 708 Menschen an. Der Beitrag wurde 386 Mal geteilt.

Insgesamt erreichte das Mindener Tageblatt bei Facebook eine Reichweite von 15 643 048. Das ist doppelt so viel wie noch im Vorjahr.

Twitter: Zwei Youtube-Stars mischen Minden auf

Zwei bekannte Youtuber haben auf ihrer Deutschlandtour auf Longboards Halt in Minden und Porta Westfalica gemacht. Das hat auch ein paar Mindener Jungs auf den Plan gerufen. Sie sind ihren beiden Idolen Felix von der Laden, bekannt als „Dner“, und Stephan Gerick mit Fahrrädern entgegengefahren, um sie dann bis nach Stadthagen zu begleiten. Der Tweet zu der Nachricht erreichte 104 485 Twitter-Nutzer, nicht zuletzt deswegen, weil die Fans der beiden Youtuber ihn geteilt haben.

Auch das Zusatzkonzert des Mindener Rappers Curse und den Philharmonikern interessierte die Twitter-Gemeinde. 18 485 Nutzer wurden mit dem Tweet erreicht.

Auf Platz 3 der beliebtesten Tweets ist die Nachricht über die Einsätze von Feuerwehr und Polizei während eines starken Sturms Ende Mai. Dabei wurde durch starke Sturmböen und einen Tornado ganze Häuser abgedeckt.


Insgesamt erreichte die Digital-Redaktion mit ihren Tweets im vergangenen Jahr 2 341 400 Nutzer des Kurznachrichtendienstes.

Youtube: Unter Tage

Eines der am meisten angeschauten Videos auf dem Youtube-Kanal der Redaktion war die Begehung des Stollen im Jakobsberg in Porta Westfalica. Dort waren während des Zweiten Weltkriegs unterirdischen Arbeits- und Produktionsstätten der Rüstungsindustrie. Tausende Häftlinge des KZ-Außenlagers Neuengamme hatten in Porta Westfalica im letzten Kriegsjahr unter menschenunwürdigen Bedingungen zwangsweise geschuftet. Viele bis zum bitteren Tod.

Dass das MT-Video auf so viel Interesse stieß, ist kein Wunder. Denn nur 360 Personen durften die Stollenanlage besuchen. Die öffentlichen Führungen wurden vom Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica organisiert. Mehr als 3000 Interessenten hatten sich angemeldet. Im MT-Video hat die Redaktion für all diejenigen, die nicht dabei sein konnten, Eindrücke festgehalten. Insgesamt wurde das Video 3520 aufgerufen.

Instagram: Die Heimat im Herzen

Auf Instagram das Mindener Tageblatt erst seit 2014 vertreten. Unter dem Account „mindener_tageblatt“ geben die Redakteure einen Einblick in ihren Arbeitsalltag, bringen Fotos von Terminen mit oder posten kurze Videos. Auch Leserfotos finden eine Plattform. Besonders beliebt bei den 3432 Followern: Landschaftsaufnahmen aus Minden, Porta, Hille und Petershagen. Das zeigt die Heimatverbundenheit der Nutzer. Das unterstreichen zumindest die neun beliebtesten Fotos im vergangenen Jahr.

Tschüss 2016! #bestnine2016 #2016bestnine #bestnine #MT #mindenertageblatt

Ein von Mindener Tageblatt (@mindener_tageblatt) gepostetes Foto am

von Christina Zimmermann