Mit Unterstützung von MT und BMS: GWD stimmt die Fans mit neuem Saisonmagazin „Spielzeit“ ein

Gelöste Stimmung bei der Heftabnahme im MT-Konferenzraum: Pool-Sprecherin Stephanie Richtzenhain, MT-Sportchef Marcus Riechmann, BMS-Mediengestalterin Andrea Williams, MS-Verkaufschef Thomas Bouza Behm und Pool-Mitarbeiter Hartmut Nolte. Foto: ?

Gelöste Stimmung neulich bei der Heftabnahme im MT-Konferenzraum (v.l.): GWDPool100-Sprecherin Stephanie Richtzenhain, MT-Sportchef Marcus Riechmann, BMS-Mediengestalterin Andrea Williams, Medienvermarktungs-Chef Thomas Bouza Behm und Pool-Mitarbeiter Hartmut Nolte. Foto: MT

Die Zeit des Wartens ist vorüber: Die Handball-Bundesliga kehrt zurück in die Stadt. GWD Minden hat den Aufstieg geschafft, die Fans freuen sich auf den Saisonstart der stärksten Handball-Liga der Welt. Am 3. September steht beim TBV Lemgo das erste Pflichtspiel an, am Sonntag, 11. September, folgt dann um 17.15 Uhr die Heimpremiere mit der Partie gegen Frisch Auf Göppingen in der Kampa-Halle.

Die Titelseite des neuen Saisonmagazins "Spielzeit". Repro: MT

Die Titelseite des neuen GWD-Saisonmagazins „Spielzeit“. Repro: MT

Erstmals läutet der Traditionsverein die neue Saison mit einem eigenen Magazin ein. „Spielzeit“, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Bruns Medien Service, der MT-Sportredaktion und der Bruns Druckwelt, liefert nach der Sommerpause eine vielfältige Einstimmung auf die kommenden Handball-Monate. Auf 116 Hochglanz-Seiten stellt das Magazin den Mindener Erstliga-Kader vor, blickt zurück auf die Aufstiegssaison und nach vorn: Der Kapitän Moritz Schäpsmeier präsentiert das Team aus einer persönlichen Perspektive und Rückraumspieler Miladin Kozlina erzählt, warum er nun doch in Minden bleibt. Coach Frank Carstens gibt im umfassenden Interview seine Sicht der Dinge preis. Darüber hinaus gewährt „Spielzeit“ so manchen Blick hinter die Kulissen: Wie ist das Leben eigentlich an der Seite eines Handball-Profis?

Die Liga steht ebenfalls im Fokus: Wer sind die Favoriten auf die Meisterschaft, wer sind die Mindener Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt? Wer sind die spannendsten Transfers des Sommers und welches die kommenden Stars der Liga?

„Spielzeit“ wirft auch einen Blick auf die wirtschaftliche Seite des Profisports. Wer finanziert den Bundesliga-Handball und warum? Natürlich befasst sich das Magazin auch mit dem GWD-Förderkreis Pool 100.

Kleiner Blick ins Heft: es geht nicht nur tierisch ernst zu ... Repro: MT

Kleiner Blick ins Heft: es geht nicht nur tierisch ernst zu … Repro: MT

Ein großer Abschnitt ist dem gewidmet, was GWD maßgeblich ausmacht: Einmalig, echt, von hier – so lautet der Slogan – ist GWD vor allem dank seiner Nachwuchsförderung. Entsprechend gibt es einen umfassenden Einblick in die Jugendabteilung bis hin zum Drittliga-Team. Über die Talentförderung und nebenbei über ihre eigene Karriere spricht im Interview die 295-malige Nationalspielerin und langjährige GWD-C-Jungentrainerin Kornelia Kunisch. Ganz im Sinne der Talentförderung fließt ein Euro des Verkaufspreises in die GWD-Jugendabteilung

Das Magazin „Spielzeit“ ist vom  Samstag an im Zeitschriftenhandel und in der GWD-Geschäftsstelle erhältlich. Wer nicht bis dahin warten will: Bereits heute startet der Verkauf bei Express – Ticketservice in der Obermarktstraße. Ganz bequem kommt das Magazin über den MT-Lesershop ins Haus. Einfach online auf MT.de bestellen.

www.mt-lesershop.de

 

Heute vor 40 Jahren: MT-Druck verlässt die Mindener Altstadt

Drei Stockwerke hoch war die "neue" Rotationdsdruckmaschine, auf der das MT seit 24. August 1976 am neuen Druckstandort Trippeldamm hergestellt wurde. Repro: MT

Drei Stockwerke hoch war die „neue“ Rotationdsdruckmaschine, auf der das MT seit 24. August 1976 am neuen Druckstandort Trippeldamm hergestellt wurde. Repro: MT

Man muss sich das heute vorstellen: Mitten in der Mindener Innenstadt wird Nacht für Nacht eine große Rotationsdruckmaschine betrieben; Lastwagen, Auslieferfahrzeuge und Zeitungsboten frequentieren die engen Altstadtgassen. Regelmäßig rangieren tagsüber Sattelschlepper mit tonnenschweren Papierrollen, Farben, Maschinenteilen durch die engen Gassen und Straßen der oberen Altstadt. Bis zum 23. August 1976 wurde das Mindener Tageblatt im Herzen der Stadt produziert, die letzte neue Druckmaschine, eine 32-Seiten MAN, war 1967 gegenüber des zwischen Obermarkt- und Ritterstraße zusammengewachsenen Gebäudekomplexes am Trockenhof im Saal eines ehemaligen Kinos aufgestellt worden. Übrigens auf einer dicken Korkschicht gepolstert, um Lärm und Erschütterungen der Nachbargrundstücke möglichst zu minimieren. Trotzdem verliefen Herstellungs- und Lieferprozesse natürlich nicht geräuschlos.

Im zeittypischen Schachtel-Umbruch berichtet das MT am 25. August 1976 über die Inbetriebnahme der neue Rotation am Trippeldamm - samt Foto vom "Koloss". Repro: MT

Im zeittypischen Schachtel-Umbruch berichtet das MT am 25. August 1976 über die Inbetriebnahme der neue Rotation am Trippeldamm – samt Foto vom „Koloss“. Repro: MT

„Ein Beitrag zum Umweltschutz“ betitelte Lokalchef Heinz Wähler dann seinen Artikel vom 25. August 1976, in dem er heute vor 40 Jahren über den Umzug der schweren Technik informierte. Sie logierte fortan ebenfalls am bereits 1972 für die übrigen Aktivitäten des Unternehmens J.C.C. Bruns errichteten Standort im Gewerbegebiet Trippeldamm. Mit diesem Artikel hielten die MT-Leser  außerdem eine Zeitung in der Hand, die erstmals auf einer wiederum neuen Rotation gedruckt worden war – der größten, in die das Familienunternehmen bisher investiert hatte. Dias Aggregat der Firma Albert aus Frankenthal konnte 64 Seiten gleichzeitig bedrucken und enthielt erstmals Eindruckwerke für Farbe.

Für die bis dahin gewohnten Mindener Zeitungstechnik-Größenordnungen handelte es sich um einen „Koloss“, so Wähler beeindruckt in der Unterzeile zum Bild, das die drei Etagen hohe Maschine zeigte. Sie sollte bis Juni 1993 zuverlässig am Trippeldamm laufen, dann wurde dort in einer eigens dafür aufgestockten Halle ihre wiederum deutlich größere Nachfolgerin in Betrieb genommen, eine 32-Seiten-MAN-Uniman. Mit ihr hielt der flächendeckende Vierfarbdruck Einzug in die Zeitung. Weitere 21 Jahre schlug auch deren Stunde, seit April 2014 verrichtet dort eine 48-Seiten Wifag-Offsetrotation ihren Dienst.

Für die Mindener Innenstadt war der Umzug übrigens nicht nur mit einem Zuwachs an Lebensqualität für die rund um den Zeitungskomplex wohnenden Anlieger verbunden. Er schuf auch die Voraussetzung für einen fußläufigen Ausbau der Obermarktstraße und damit einen Meilenstein der städtebaulichen Entwicklung Mindens in den 70-er Jahren.

Auf dieser Maschine wurde das MT bis 1976 am Trockenhof gedruckt. Repro: MT-Archiv

Auf dieser Maschine wurde das MT bis 1976 am Trockenhof gedruckt. Repro: MT-Archiv

„Unnütze Kreuzfahrt mit miesen Arbeitsbedingungen“

Auch in der Druckausgabe des MT vom 23.8. brachte es der Dreiergipfel von Ventotene auf die Titelseite. Die journalistischen Arbeitsbedingungen waren aber wohl recht problematisch, wie die DPA-Kollegen schreiben:

Auch in der Druckausgabe des MT vom 23.8. brachte es der Dreiergipfel von Ventotene auf die Titelseite. Die journalistischen Arbeitsbedingungen waren aber wohl recht problematisch, wie die DPA-Kollegen schreiben:

Warum mehr als 150 Journalisten mit einem Flugzeugträger 15 Stunden durch das Mittelmeer schippern? Damit sie (nicht) über einen Gipfel dreier Staats- und Regierungschefs berichten können. Die Arbeitsbedingungen beim Dreiertreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem italienischen Premierminister Matteo Renzi und Frankreichs Präsident François Hollande vor der italienischen Insel Ventotene waren aus Sicht der Presse alles andere als optimal.

Auf dem Flugzeugträger „Garibaldi“, auf dem am Montag die Pressekonferenz stattfand, gab es für die meisten Medienvertreter keine oder nur schlechte Übertragungsmöglichkeiten. Telefone funktionierten nicht, Texte, Bilder, Fernsehbeiträge konnten nicht gesendet werden. „So schlechte Arbeitsbedingungen habe ich noch nirgends erlebt“, klagte der Korrespondent der „Financial Times“, der aus Brüssel angereist war.

„Ich hoffe, ihr habt eure Probleme mit dem Wi-Fi lösen können“, sagte Renzi dann auf der Pressekonferenz auf dem Marineschiff, die noch vor dem Gesprächen des Trios stattfand. Für den italienischen Regierungschef könnte die Veranstaltung vor hübscher Kulisse einen Bumerang-Effekt haben. Die Vereinigung der ausländischen Presse erwägt eine offizielle Beschwerde beim Palazzo Chigi, dem Regierungssitz. Und italienische Zeitungen fragten, warum man so viel Geld für eine „unnütze Kreuzfahrt» ausgeben müsse, nur damit schöne Bilder entstehen, aber niemand richtig berichten könne. Die „Garibaldi» kam erst gegen 2 Uhr nachts im Hafen von Neapel an.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Presse schlechte Arbeitsbedingungen von der Regierung in Rom geboten werden: Beim Treffen von Renzi und Merkel vor eineinhalb Jahren in Florenz unter der David-Statue von Michelangelo, gab es zwar gute Fotomotive − aber ebenfalls kein Wi-Fi. Direkt nach dem Treffen wurden die Journalisten aus dem Museum geworfen, weil die Galerie wieder öffnen wollte.

Quelle: DPA

Bitkom: Lokal- und Regionalzeitungen wichtigste Quelle für lokale News im Web

Internetangebote von lokalen und regionalen Tageszeitungen sind erste Wahl bei der Suche nach lokalen Informationen im Web, sagt eine neue Bitkom-Studie. Grafik: Bitkom

Internetangebote von lokalen und regionalen Tageszeitungen sind erste Wahl bei der Suche nach lokalen Informationen im Web, sagt eine neue Bitkom-Studie. Grafik: Bitkom

Lokal- und Regionalzeitungen sind im Internet die wichtigste Informationsquelle für Nachrichten aus dem lokalen Umfeld – für die sich allerdings auch nur 59 Prozent der Internetnutzer online interessieren. Beides hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter Internetnutzern in Deutschland ergeben.

Etwas mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Internetnutzer informiert sich danach in den Online-Angeboten der regionalen Tageszeitungen über lokale Nachrichten, die sich mit aktuellen Ereignissen und Themen aus einer Region oder einer Stadt beschäftigen. „Die starken Marken der etablierten regionalen Tageszeitungen sind auch im Internet als seriöse Nachrichtenquelle gefragt“, wird Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in einer Pressemitteilung des Verbandes zitiert. Neben den Printausgaben betreiben nahezu alle lokalen und regionalen tageszeitungsverlage inzwischen umfangreiche Online-Angebote. Sie bieten zusätzlich zu den Lokalnachrichten in der Regel außerdem auch die wichtigsten nationalen und internationalen Meldungen.

Auch in der Lokalberichterstattung haben die Zeitungsverlage inzwischen vielfältige Konkurrenz, wie die Umfrage ebenfalls zeigt. Jeder fünfte Internetnutzer (20 Prozent) informiert sich danach nämlich in lokalen oder hyperlokalen Blogs, die sich ausschließlich Themen aus dem unmittelbaren Wohnumfeld der Nutzer in einem Stadtteil, einem Kiez oder einer Kleinstadt behandeln. „Lokale Blogs leisten einen wichtigen Beitrag zur medialen Vielfalt, weil sie aus Gegenden berichten, aus denen sich viele klassische Medien zurückgezogen haben“, sagte Rohleder. Allerdings mussten nach einer Gründungswelle vor einigen Jahreninzwischen zahlreiche lokale Blog-Projekte wegen finanzieller Schwierigkeiten wieder aufgeben. Rohleder: „Wie die Verlage ringen auch die Lokal-Blogs um Werbeeinnahmen, testen Abo-Modelle oder suchen nach alternativen Einnahmequellen.“

Nach den Ergebnissen der Umfrage informiert sich knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Internetnutzer in den Online-Angeboten von Stadtmagazinen über Lokalnachrichten. 18 Prozent nutzen die Webseiten von Stadtverwaltungen oder von Landkreisen. Bei den kommunalen Online-Portalen handelt es sich allerdings nicht um unabhängige journalistische Angebote, weil die Webseiten von den Städten und Gemeinden direkt oder in ihrem Auftrag betrieben werden. Gut jeder zehnte (11 Prozent) Internetnutzer greift auf die Webseiten regionaler TV- oder Radiostationen zu.

Gedruckte Lokal- und Regionalzeitungsausgaben erreichen 48 Prozent der deutschsprachigen Bürger ab 14 Jahre

Erstaunlich scheint der hohe Anteil an Bürgern, die sich überhaupt nicht im Internet über das lokale Geschehen auf dem Laufenden halten. Laut der zitierten Umfrage informieren sich nur 59 Prozent der Internetnutzer in Deutschland im Web über aktuelle Ereignisse und Themen in ihrer Region.

Lokal- und Regionalzeitung sind in der gedruckten Variante der reichweitenstärkste Zeitungstyp. Grafik: ZMG

Lokal- und Regionalzeitung sind in der gedruckten Variante der reichweitenstärkste Zeitungstyp. Grafik: ZMG

Ein Erklärungsansatz dafür könnte die nach wie vor hohe Reichweite der gedruckten Lokal- und Regionalzeitungsausgaben sein. Die aktuelle Reichweite der gedruckten Zeitungen in Deutschland liegt bei 63,6 Prozent, d.h. 44,3 Millionen Bundesbürger lesen jede Ausgabe einer täglich oder wöchentlich erscheinenden Zeitung, wie eben erst wieder die Media-Analyse 2016 Pressemedien II ergeben hat.

Jeden Tag greifen 41,2 Millionen Bürger in Deutschland zu ihrem gedruckten Zeitungsexemplar. Die Tageszeitungen haben damit eine Gesamtreichweite von 59,2 Prozent (deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, Leser pro Ausgabe, ma 2016 Tageszeitungen). Besonders stark sind die regionalen Abonnementzeitungen, die allein 33,4 Millionen Leser pro Tag verzeichnen. Das heißt, rund die Hälfte der deutschsprachigen Bürger (48,0 Prozent) nutzt die gedruckte Regionalzeitung.

16,1 Prozent (11,2 Mio.) lesen eine Kaufzeitung und 4,3 Prozent (3,0 Mio.) der deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren greifen zu einer überregionalen Tageszeitung auf Papier. Die gedruckten Sonntagszeitungen kommen auf eine Reichweite von 14,6 Prozent (10,2 Mio.). Zu einer Wochenzeitung greifen regelmäßig 2,5 Prozent der Bürger (1,7 Mio.).

Insgesamt erreichen Zeitungen, die heute gedruckt, online und mobil – häufig als App – genutzt werden, als crossmediale Marken 85,5 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung. Das hat die Zeitungs Marketing Gesellschaft ZMG kürzlich ermittelt

Quellen: bitkom.org, die-zeitungen.de

Mit „Skywalker“ den Luftraum erobert: Ballonfahrt für Namensvorschlag

Lara Imort und Pilot Jöärn Franke am Korb von "Skywalker". Foto: pr

Lara Imort und Pilot Jörn Franke am Korb von „Skywalker“. Foto: pr

Er ist mehrere Meter hoch, ziemlich rund und hört jetzt auf den Namen „Skywalker“. Ausgedacht hat sich den Lara Imort – und damit eine für sie wohl unvergessliche Ballonfahrt gewonnen. Als vor einigen Wochen in einer MT-Aktion Namensvorschläge gesucht wurden, setzte sie sich mit ihrem Vorschlag durch. Am Mittwochabend konnte sie dann die etwa einstündige Luftreise von Leteln nach Haddenhausen genießen. In rund 300 Meter Höhe bot sich eine perfekte Aussicht bis Wunstorf und Porta.

„Es waren unheimlich viele Mähdrescher unterwegs“, berichtet Ballon-Pilot Jörn Franke, „die haben riesige Staubwolken aufgewirbelt. Trotzdem war die Sicht sehr gut.“ Nachdem sie Schachtschleuse und Melittabad hinter sich gelassen hatten, trieb sie der Wind in Richtung Wiehengebirge. In Haddenhausen endete die Reise auf einem Stoppelfeld. Wer das Fluggerät aus nächster Nähe betrachten will, hat dazu bereits am Samstag Gelegenheit. Jörn Franke wird seinem Ballon und Team ab 14 Uhr beim Tag der offenen Tür am Flugplatz Vennebeck zu Gast sein.