Neuer Kanal für lokale Informationen: MT startet Projekt “Mediabox”

Digitale Informationen aus der MT-Redaktion gibt es künftig nicht mehr nur auf PCs, Tablets oder Smartphones, sondern auch auf stationären Bildschirmen in Wartebereichen, Frequenzzonen oder anderen Orten mit Publikumsverkehr. Foto: MaMaSo

Digitale Informationen aus der MT-Redaktion gibt es künftig nicht mehr nur auf PCs, Tablets oder Smartphones, sondern auch auf stationären Bildschirmen in Wartebereichen, Frequenzzonen oder anderen Orten mit Publikumsverkehr. Foto: MaMaSo

Wer sich häufiger in U-Bahn-Stationen oder großen Einkaufszentren aufhält, kennt die Bildschirme, die Wartende und Vorbeiziehende mit einem Mix aus Nachrichten, Wetterdaten und Werbung versorgen. „Digital Signage“ wird diese Art des informativen Zeitvertreibs im Fachjargon genannt – im Prinzip handelt es sich um Fernseher ohne Ton, die in regelmäßigen Abständen Nachrichten und Fotos einblenden und Wartende so über die Zeit bis zur nächsten U-Bahn hinwegtrösten oder im Vorbeigehen auf dem Laufenden halten.

Bisher gab es die Bildschirme vor allem in Großstädten, denn sie zeigten nur überregionale Nachrichten aus Politik und Wirtschaft. Lokale News wurden ebenso wenig eingeblendet wie Sportergebnisse aus der Region. Mit dem Projekt „Mediabox“ schließt das Mindener Tageblatt diese Lücke jetzt und versorgt heimische Standorte mit entsprechendem Publikumsverkehr künftig den ganzen Tag über mit aktuellen Nachrichten aus Minden, Porta Westfalica, Petershagen und Hille. ür die Redaktion ist es der nächste logische Schritt auf dem Weg, die von ihr gesammelten und verarbeiteten Informationen auch über unterschiedlichste digitale Kanäle an interessierte Leserinnen und Leser zu bringen.

Zusätzlich zum News-Angebot bereitet das MT Veranstaltungstipps aus der Region, hilfreiches Wissen rund um die Heimat und aktuelle Sportergebnisse für Wartende auf. Weltweite Nachrichten, Wirtschaft, Politik, Wetterinformationen und Boulevardthemen sind  ebenfalls im Nachrichtenangebot enthalten. So sind Leser – ob während des Wartens in einem Behördenvorzimmer oder einer Arztpraxis, beim Schlendern durch die Fußgängerzone, in der Pause während des Fitnesstrainings oder in der Schlange an der Kasse – stets auf dem neuesten Stand.

Zahlreiche interessierte KUnden ließen sich am Donnerstagsabend das neue KOnzept beim MT erläutern. Foto: Pepper

Das Projekt, das am Donnerstagabend interessierten Kunden in einer internen Veranstaltung beim MT vorgestellt wurde, soll in den nächsten Wochen nach und nach ausgerollt werden. Dazu ist der Verlag mit verschiedenen möglichen Bildschirm-Aufstellern im Gespräch. Natürlich wird es auch einen in der Geschäftsstelle des Mindener Tageblatts, Obermarktstraße 26-30, geben. Nach Abschluss der aktuell in der Obermarktstraße laufenden Bauarbeiten soll zudem eine große Digital-Stele vor dem MT-Gebäude Fußgänger aktuell informieren.

In den kommenden Monaten kommen dann weitere Bildschirme hinzu: Denkbar wäre dies zum Beispiel an weiteren Stellen der Fußgängerzone, am ZOB, bei Behörden oder in WLAN-fähigen Bussen. Auch Einzelhändler, Ärzte oder Unternehmen können die Mediaboxen bei sich aufstellen. Die Displays gibt es in verschiedenen Größen von 22- bis 55-Zoll, das News-Angebot kann je nach Ort und Publikum angepasst werden.

Das nächste Digital-Projekt steht schon auf der Rampe: Auf Sicht ist eine News-App für Smartphones und Tablets geplant, die das Nachrichtenangebot der MT-Mediabox auf die Bildschirme von Mobilgeräten bringt und deren Nutzern so einen ersten Überblick über die jeweils aktuelle Nachrichtenlage verschafft. Wer mehr wissen und den ganzen Artikel lesen möchte, soll direkt aus der App heraus zu MT.de verlinkt werden und hat dort dann zusätzlich Zugriff auf Bilderstrecken, Videos, interaktive Grafiken und Hintergrundgeschichten. Auch eine Push-Funktion ist geplant, um Leserinnen und Leser – auf Wunsch – etwa bei einem Ernstfall noch schneller informieren zu können.

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