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76 Lokalsport Januar 5. Die Kegler des ESV Minden schlagen sich trotz der knappen Niederlage gegen Zweitligist Fortuna Gelsenkirchen im Westfalenpokal Wettbewerb achtbar. 5. Die Fußballer der FT Dützen gewinnen den traditionellen Pressepokal des TuS Petershagen Ovenstädt nach einem knappen 4:3- Triumph im Finale gegen die Kicker von Union Minden. 7. Die Handball-Männer von Lit Tribe Germania gewinnen den Handball- Kreispokal. Im Finale gibt es einen überzeugenden 22:15-Erfolg gegen den HCE Bad Oeynhausen. 10. Frauenhandball- Oberligist HSV Minden- Nord trennt sich überraschend von Trainer Dirk Kämper. Die Nachfolge des Coaches beim ambitionierten Team tritt daraufhin Olaf Grintz an. 13. Die Fußballer von Bayer Leverkusen gewinnen die 33. Auflage des Weserspucker– Turniers für Fußball-Traditionsmannschaften von Union Minden in der Kampa-Halle. Im Endspiel gewinnen die Mannen um Christian Schreier am Ende souverän 5:2 gegen das tapfer kämpfende Gastgeber-Team der Weserspucker. Die große Flugshow Finn Heimberg und Maximilian Busse so gut wie nie zuvor Von Marcus Riechmann Minden (mt). Für die beiden Mindener Leichtathleten Finn Heimberg und Maximilian Busse geht es weit und hoch hinaus. Die Sportler des SV 1860 Minden räumen in ihrem letzten Jugendjahr in der Halle mächtig ab. 7,13 Meter springt Busse bei den Westfalenmeisterschaften und gewinnt damit ebenso Gold wie sein Kumpel Heimberg, der im Hochsprung 1,96 Meter meistert. Im Februar machen die Abiturienten des Mindener Besselgymnasiums munter weiter. Bei den NRW-Titelkämpfen in Dortmund gelingt Busse mit 7,26 Meter ein Riesensatz – zugleich der besten Hallensprung seiner Karriere. Heimberg überspringt 1,93 Meter. Beide gewinnen den U20-Titel und fahren als Westdeutsche Meister zur Deutschen Meisterschaft nach Halle an der Saale. Dort dreht dann Heimberg auf. Der 1.99 Meter große Schlaks springt so hoch wie noch nie. Auf 2,06 Meter liegt die Latte. Dritter Versuch. Heimberg fliegt drüber. Der Lohn: Die Silbermedaille und die Berufung ins Nationalteam. „Finn hat das heute auf den Punkt gebracht“, lobt sein Vereinstrainer Tapio Linnemöller. 2,04 Meter springt Heimberg beim Länderkampf Hoch hinaus: Finn Heimberg erfüllt sich einen Traum. Mehrfach meistert er die Zwei-Meter-Marke. MT-Fotos: Riechmann im französischen Nantes. Für Busse hat das Hallenjahr kein Happy End parat. Der Raderhorster verletzt sich und muss sich bei der DM mit 7,19 Meter und dem „Blechplatz“ vier zufrieden geben. Die Freiluftsaison lassen die beiden Freunde etwas lockerer angehen. Für sie beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Die großen Wettbewerbe stehen nicht mehr im Kalender. Den letzten gemeinsamen Auftritt genießen sie in entspannter Atmosphäre beim Abendsportfest im Mindener Weserstadion. Weitenjäger: Maxi Busse ist der überragende heimische Weitspringer der vergangenen Jahre. Wir wünschen allen LeserInnen einen guten Start ins Jahr 2019.


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