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20 Nachrichten JULI 18. Menschen mit Zweitwohnung müssen künftig nicht mehr den doppelten Rundfunkbeitrag zahlen. Die bisherige Regelung verstoße gegen den Grundsatz der Belastungsgleichheit, entscheidet das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Betroffene können ab sofort einen Antrag auf Befreiung von dem zweiten Beitrag stellen – in einigen wenigen Fällen sogar rückwirkend. Ansonsten ist der 2013 eingeführte Rundfunkbeitrag mit dem Grundgesetz vereinbar. 18. Die EU verhängt gegen Google die Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro. Durch „illegale Beschränkungen“ für die Nutzung des mobilen Betriebssystems Android habe Google die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine zementiert. Der Konzern müsse sein Geschäftsmodell nun ändern. 31. Der Angeklagte im Prozess um den Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn wird freigesprochen. Das Landgericht Düsseldorf sieht eine Schuld des als Neonazi bekannten Ralf S. nicht als erwiesen an. Im Prozess hatten mehrere Zeugen frühere Aussagen zurückgenommen oder relativiert. Nienburger Wehr im schwedischen Brand-Einsatz Nienburg/Särna (dpa). Nienburger Feuerwehrleute sind Mitte Juli im schwedischen Särna im Kampf gegen die Waldbrände im Einsatz. Schweden hat die Bundesrepublik um Hilfe gebeten, um die verheerenden Feuer in den Griff zu bekommen. Es brennen zeitweise mehr als 25.000 Hektar Land. Auch in Kalifornien und Griechenland wüten Brände. Foto: Maja Suslin/ TT Newsagency /AP/dpa Lebenslang für Zschäpe NSU-Prozess geht am 11. Juli zu Ende München (dpa). Das Urteil im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München fällt am 11. Juli. Die Angeklagte Beate Zschäpe wird des zehnfachen Mordes für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch die vier Mitangeklagten werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Prozess endet nach 437 Verhandlungstagen – fünf Jahre nach seinem Beginn am 6. Mai 2013. Damit ist der NSU-Prozess einer der längsten Prozesse in Deutschland. Ursache für diese Überlänge sind die fünf Angeklagten, die Vielzahl der Taten und die lange Dauer, über die sich die Taten erstreckten. Mehr als 600 Zeugen wurden gehört. Verurteilt: Beate Zschäpe. Foto: Peter Kneffel/dpa Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr maler nöth sowie für 2019 viel Glück und Zufriedenheit! 32423 Minden | Viktoriastr. 37 | R (05 71) 3 40 74 | www.maler-noeth.de


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