Drei Fragen an … Thomas Darlath, Vorstandssprecher der CVJM Teestubenarbeit in Hahlen „Das hat mich positiv geprägt und ich bin dankbar dafür“ (#200in365, No. 55)

Thomas Darlath startet mit dem CVJM einen christlichen Jugendtreff. MT-Foto: Piel

Thomas Darlath ist gelernter Bankkaufmann, arbeitet aber schon seit Jahren bei der Berufsfeuerwehr. Nun hat er für den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) federführend die ehemalige Sparkassen-Geschäftsstelle in Minden-Hahlen in einen christlichen Jugendtreff umgebaut. Was motiviert ihn?

Warum investieren Sie so viel Freizeit?

Als Jugendlicher hat mir die Arbeit des CVJM viel Sicherheit und Freude gegeben. Dafür bin ich dankbar und das möchte ich weitergeben. Als Christ sehe ich auch einen Auftrag, die Dinge, die ich kann, für andere einzubringen.

Wie schwierig ist es, Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren für einen christlichen Treff zu begeistern?

In der Region Hahlen/Hartum sind Ortsund Kirchengemeinden noch recht eng miteinander verknüpft. Hier geht eigentlich jedes Kind in den Konfirmandenunterricht und so gibt es auch keine Hemmschwelle für Jugendliche, zum CVJM zu gehen. Für die Jugendlichen ist es gut, dass sie bald eigene Räume haben, die sie selbst mitgestaltet haben.

Der Jugendtreff ist montags. Ist das nicht ein merkwürdiger Tag?

Unsere Teilnehmer haben an diesem Tag die geringsten Überschneidungen mit anderen Freizeitaktivitäten. Im eher dörflichen Umfeld sind viele Jugendliche bereits in Vereinen oder der Feuerwehr engagiert. Dazu wollen wir nicht in Konkurrenz stehen. Neben allen Freizeitangeboten wollen wir über christliche Lebensfragen ins Gespräch zu kommen. Am Wochenbeginn kann das helfen, Antworten auf tägliche Herausforderungen zu finden.

Von Benjamin Piel, Chefredakteur