Als es für (unter anderem) fleißiges Leserbriefe-Schreiben noch Bundesverdienstkreuze gab

Ehrung für eine verdiente Mitbürgerin: MT-Bericht vom 21. 3. 1992. Repro: MT

Schönes Fundstück in der täglichen “Historischen Seite” auf der Seite 2 im MT: “Als Facebook und Twitter noch nicht erfunden waren, gab es in Minden Irma Lipps”, beginnt Jürgen Langenkämper seinen kurzen Text über eine legendäre Leserbriefschreiberin. Heute vor 25 Jahren hatte das MT auf seiner ersten Lokalseite darüber berichtet, dass die ehemalige Wäscheschneidermeisterin von Oberkreisdirektor, stellvertretendem Landrat und Bürgermeister mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden war.

Dass diverse ehrenamtliche Betätigungen dafür nicht hinderlich waren, wird man gerne glauben dürfen. Eine Person des öffentlichen Lebens war Irma Lipps jedoch vor allem als unermüdliche Leserbriefschreiberin an das Mindener Tageblatt. Fast 30 Jahre lang schrieb sie ebenso regelmäßig wie häufig an die Redaktion und kritisierte Lebensumstände und Entwicklungen in ihrer Heimatstadt – gern auch mal in Reimform. Heute würde man das “User Generated Content” nennen.

Jürgen Langenkämper hat sich die Mühe gemacht, für die Online-Rubrik “Historische Seiten” neben der Seite vom 21. März 1992 nicht nur den ersten und den letzten Leserbrief der gebürtigen Köthenerin herauszusuchen, sondern auch die Berichte über die Ehrung mit dem Goldenen Meisterbrief sowie den Nachruf: Möglich macht es das Digitale Archiv des Mindener Tageblatts, das auch jedem Online-Nutzer über den Button “Archiv” zur Volltext-Recherche zur Verfügung steht. MT.de-Leser können die Fundsachen der “historischen Seiten” außerdem direkt von dort als PDF herunterladen, die Links zur Lipps-Geschichte gibt es

hier (hier klicken):

Erster und letzter Leserbrief von Irma Lipps – gefunden im digitalen Archiv. Repro: MT

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