Daily Archives: 12. Dezember 2018

Weihnachts-Unikate – MT ließ Grußkarten von Grundschulkindern gestalten

700 kleine Kunstwerke haben das MT erreicht.MT-Foto: Alex Lehn

Es ist schon ein beeindruckender Berg an Kinderzeichnungen, der da zu Stande gekommen ist: 700 Karten mit weihnachtlichen Motiven haben den Verlag des Mindener Tageblatts erreicht.

Sieben Grundschulen aus unserem Verbreitungsgebiet sind dem Aufruf gefolgt und haben teilgenommen: Die Grundschulen Am Wiehen und Dankersen-Leteln, die Michael-Ende-Schule in Hahlen, die Domschule, die Grundschulverbünde Holzhausen-Vennebeck und Eldagsen-Friedewalde sowie der Offene Ganztag an der Grundschule Nordhemmern.

Als kleines Dankeschön wurden drei Gutscheine über 100 Euro für die Anschaffung von neuen Spielen verlost. Gewonnen haben die Grundschule Dankersen-Leteln, Eldagsen-Friedewalde und die Michael-Ende-Schule.

Die kleinen Unikate werden in den kommenden Tagen als Weihnachtsgruß der Unternehmensgruppe verschickt.

Drei Fragen an … Dr. Jörg-Friedrich Sander, Geschäftsführer der Minden Marketing GmbH – „Von Langeweile kann keine Rede sein“ (#200in365, No.88)

Dr. Jörg-Friedrich Sander ist überzeugt von Mindens Charme. Foto: Alex Lehn

Minden attraktiv machen, das möchte die Minden Marketing GmbH. Geschäftsführer Dr. Jörg Friedrich Sander findet, dass in der Stadt sehr viel mehr los ist, als einige Einheimische meinen.

Der Mindener Weihnachtsmarkt ist gestartet. Laut einer Befragung von 2012 ist er „langweilig“. Können Sie das verstehen?

Diesen Status haben wir längst abgelegt – sollte er je gestimmt haben. Wir haben die vermutlich größte begehbare Tanne, es gibt Selfie-Points, der Nikolaus kommt jedes Jahr mit einem anderen Gefährt, es gibt ein großes Programm. Von Langeweile kann keine Rede sein.

Wer mit Mindenern spricht, hört immer wieder es sei nichts los. Woran liegt das?

Einige haben leider nicht das beste Bild von ihrer Stadt. Tatsächlich haben wir 90 Veranstaltungstage im Jahr, das ist eine Menge gemessen an der Größe. Viele Veranstaltungen ziehen Menschen von weiter weg an. Die Gourmet-Meile zum Beispiel oder die Reenactor-Messe. Mit einigen Dingen waren wir die ersten: die erste Stadt mit freiem WLAN, mit QR-Codes im Boden oder mit einem per App steuerbaren Stadtbrunnen.

Was ist ihr zentrales Ziel für Minden?

Es geht vor allem darum, Austausch zwischen Menschen zu ermöglichen, Kommunikation herzustellen. „Martini um 12“ ist so ein Format – es gibt Musik und Menschen treffen sich. Es geht nicht mehr nur um Konsum, sondern darum, etwas in der Stadt zu erleben und sich zu begegnen.

Von Benjamin Piel, Chefredakteur