Stetiger Zuwachs für die Digitalangebote des Mindener Tageblatts

Das E-Paper des Mindener Tageblatts, hier in der App-Version für Tablets, erfreut sich kontinuierlich wachsender Beliebtheit. Repro: MT

Die digitale Zeitung in der speziellen Form als E-Paper ist weiter auf dem Vormarsch. Im zweiten Quartal wurden in Deutschland pro Erscheinungstag 1.207.122 Exemplare abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Wachstum von 23,5 Prozent. Das meldet das Portal www.die-zeitungen.de unter Berufung auf die jüngst veröffentlichten Auflagenzahlen der IVW. Auch beim MT gehen die Auflagenzahlen der digitalen Produkte nach oben, sowohl das E-Paper in seinen verschiedenen Versionen für Desktopcomputer oder Mobilgeräte als auch der kostenpflichtige Online-Dienst MT.de verzeichnen wachsenden Zuspruch.

Den größten Anteil am bundesweiten Wachstum digitaler Zeitungsangebote haben laut Bericht des Portals die Tageszeitungen mit 958.689 verkauften digitalen Ausgaben pro Tag –  einem Anstieg um 21,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alleine die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen verkauften im 2. Quartal 2017 722.945 E-Paper-Exemplare. Das sieht auch beim MT nicht viel anders aus: Hier legte die E-Paper-Auflage gegenüber dem Vorjahreszeitraum um weitere 282 Exemplare (gleich plus 15,2 Prozent) auf nunmehr 2.137 Exemplare zu. 617 Abonnenten lesen ausschließlich die digitale Version, 342 beziehen sie zusätzlich zum gedruckten MT-Exemplar, 195 in Kombination mit dem Abonnement für das weitere Digitalangebot MT.de (den rund um die Uhr aktualisierten Onlinedienst der MT-Redaktion), 1.072 schließlich in Kombination mit der gedruckten Ausgabe plus MT.de – also gewissermaßen das Komplettangebot.

Die E-Paper Auflage deutscher Sonntagszeitungen stieg um 30,1 Prozent und liegt nun bei 156,619 verkauften digitalen Zeitungsausgaben. Wochenzeitungen konnten 91.814 digitale Exemplare absetzen – einem Plus von 37,1 Prozent.

Dies zeigt die Auflagenstatistik der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das zweite Quartal 2017. Als E-Paper wird nur die 1:1-Abbildung der gedruckten Zeitung gezählt. Weitere digitale Zeitungsangebote wie Onlineportale (also etwa MT.de), Mobilangebote oder Apps zählen nicht zur E-Paper-Auflage. Insgesamt meldeten im 2. Quartal 2017 199 Zeitungen ihre E-Paper-Auflagen an die IVW (2/2016: 195 Zeitungen).

Neben den Kunden für seine digitale Ausgabe der gedruckten Zeitung hat das MT inzwischen auch 2.278 Abonnenten für sein rund um die Uhr aktualisiertes Online-Angebot MT.de. Dem gegenüber spielt der digitale Einzelverkauf nur eine marginale Rolle: Zusätzlich kauften im ersten Halbjahr zwischen 160 und 318 Besucher pro Monat einen Tagespass, weitere zwischen 50 und 80 Leserinnen und Leser erwarben einzelne Artikel. Zudem werden pro Monat zwischen 40 und 50 Artikel aus dem digitalen Archiv erworben.

Insgesamt verzeichnet der MT-Verlag J.C.C. Bruns zum Ende des 1. Halbjahres 2017 nun 3.236 Abonnenten für digitale Produkte. Eine zwar im Vergleich zur Gesamtverbreitung (30.208 Print plus E-Paper sowie 2.348 MT.de) immer noch kleine, aber stetig wachsende Gruppe von jetzt 1.064 Abonnenten nutzt die Zeitungsangebote E-Paper und MT.de ausschließlich digital, also nicht in irgendeiner Kombination mit der gedruckten Ausgabe.

Abgerundet wird das Bild einer zunehmend digitalen Verbreitung von MT-Inhalten von der Reichweite in Sozialen Netzwerken:

  • Bei Facebook folgten der dortigen MT-Seite Anfang August rund 22.100 Nutzer,
  • auf Twitter rund 3.600,
  • bei Instagram 4.200.
  • Der YouTube-Kanal des Mindener Tageblatts zählt aktuell rund 1.300 Abonnenten.
  • Im Redaktions-Blog MT Intern werden im Monats-Schnitt cirka 6.000 Seiten von Leserinnen und Lesern aufgerufenbesucht,
  • die im Februar gelaunchte Mobil-App MT2Go ist inzwischen 3.548 Mal aus den Appstores von Apple und Google heruntergeladen worden.

Auch die im vergangenen Sommer aufgenommene Verbreitung von digitalen Kurznachrichten aus der MT-Redaktion über in Firmen, Behörden, Praxen und anderen Frequent installierten Mediabox-Bildschirme erfreut sich wachsenden Interesses, inzwischen werden auch Firmen- Netzwerke damit beliefert.

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