Eine “Fußballromantikerin” verstärkt den MT-Sport

Aller Anfang…: MT-Sportredakteur Sebastian Külbel macht die neue Kollegin Astrid Plaßhenrich mit dem Redaktionssystem vertraut. Foto: Alex Lehn

Aller Anfang…: MT-Sportredakteur Sebastian Külbel macht die neue Kollegin Astrid Plaßhenrich mit dem Redaktionssystem vertraut. Foto: Alex Lehn

Ein neues Gesicht in der MT-Redaktion: Seit dem 1. Februar verstärkt Astrid Plaßhenrich das Sportressort. Die 36-Jährige kommt aus Schloß Holte-Stukenbrock. Dort betreute sie zuletzt für die „Neue Westfälische“ den kompletten Lokalsport. Fußball, Handball, Leichtathletik. Aber eben auch Korbball oder Eiskunstlaufen. In der bunten Welt des Lokalsports ist der studierten Historikerin wenig unbekannt.

Ihr Spezialgebiet ist der Fußball. 26 Jahre hat sie selbst gespielt. Sie sympathisiert mit Arminia Bielefeld, doch ihr Herz schlägt für Werder Bremen. Sie bezeichnet sich als „Fußballromantikerin“. Was das heißt? Nun, zum Beispiel am kommenden Dienstag nach Heidelberg zu fahren, um sich dort in der Nachbarschaft das wenig Spielspaß versprechende Achtelfinale im DFB-Pokal zwischen dem Regionalligisten FC Astoria Waldorf und Arminia Bielefeld anzuschauen. Einfach so.

Ihre zweite und neue sportliche Heimat ist der Laufsport. Dreimal die Woche geht es raus, gern über Strecken im Bereich von „zehn Kilometern plus“. Frische Luft in die Lungenflügel, Kopf frei.

Astrid Plaßhenrich hat einerseits den klassischen Weg einer Sportjournalistin durchlaufen und als freie Mitarbeiterin des Westfalen Blatts und der Neuen Westfälischen Sporthallen und Sportplätze in ganz OWL kennengelernt.

Das Volontariat führte sie jedoch in einen ganz anderen Bereich: Bei der „Medienfabrik“, einem Ableger der Bertelsmann-Gruppe, erlernte sie das journalistische Handwerk und übte sich dort in der Ausbildung wie auch als Redakteurin in Tätigkeiten abseits der klassischen Tageszeitungsroutinen. Während der Olympischen Spiele in Vancouver, in Peking und in Sotschi betreute sie den täglichen Newsletter für das Deutsche Haus.

Sie hat Spaß am Lokalsport, aber es darf gern auch mal international sein: Als Mitarbeiterin eines Radsportmagazins in Melbourne schaute die Ostwestfalin im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes mal von der anderen Seite der Erde auf die Sportwelt.

Es muss auch nicht immer Sport sein: Im Segment PR und Corporate Publishing ist die 36-jährige Autorin für das deutschlandweit erscheinende Fachmagazin „Der Küchenplaner“ im Einsatz.

Astrid Plaßhenrich besetzt in der MT-Sportredaktion den Platz, der nach dem Ausscheiden des langjährigen Handball-Experten Jürgen Knicker frei geworden war. Ihre Texte werden im MT am Kürzel „apl“ zu erkennen sein. Sie ist künftig unter der Rufnummer 0571-882173 telefonisch zu erreichen oder per E-Mail an astrid.plasshenrich@mt.de

Am Rande und zum Abschluss sei noch angemerkt: Astrid Plaßhenrich ist die erste Redakteurin in der bislang ausschließlich von Männern – derzeit sind es fünf – betreuten Sportredaktion. Damit sei, so bat ein Kollege zu notieren, die „letzte Männer-Bastion“ in der MT-Gesamtredaktion gefallen. Man dankt für den Hinweis. Uns wär es sonst nicht aufgefallen 😉

Von Marcus Riechmann, Leiter Sportredaktion

 

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