Archiv für die Kategorie ‘Steffen Kampeter’

Einfach nur gut!

Freitag, 04. Dezember 2009

Es war ein Abend der Erinnerung, aber auch der musikalischen Begeisterung: Paul McCartney in Berlin. Mehr als 2 Stunden Zeitreise von den Beatles bis zu den Wings.  Tributes für John Lennon,  George Harrison und Linda McCartney. Ein beeindruckendes Feuerwerk zu “Live and let die” , Referenzen an die Bürgerrechtsbewegung (Blackbird) und jede Menge Lieder, die man aus vollem Herzen mitsingen konnte – weil man mit ihnen groß geworden ist und viele, sehr unterschiedliche Erinnerungen mit ihnen verbindet. Ich habe nie verstanden, warum man sich zwischen den Beatles und den Stones entscheiden musste. Sie waren und sind großartige Musiker. Was für ein Tagesabschluß, nach einen Plenartag, der sich vom Klimagipfel bis zum Afghanistaneinsatz spannte. Aber das durfte ich mir mal leisten. :-) Es war einfach nur gut!

Ihr Steffen Kampeter

Meine erste Kabinettssitzung

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Dies war für mich ein großer Tag und ein besonderes Erlebnis zugleich. In meiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär durfte ich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der sich auf Auslandsreise befand, in der heutigen Sitzung des Bundeskabinetts vertreten. In dieser Runde am Mittwoch morgen treffen sich wöchentlich alle Mitglieder der Bundesregierung auf Einladung von Bundeskanzlerin Merkel, um die aktuellen Vorhaben der Bundesregierung und die speziellen Gesetzesvorhaben der einzelnen Ressorts vorzustellen und abzustimmen.

Foto: Bundesregierung, Guido Bergmann

Foto: Bundesregierung, Guido Bergmann

Dabei saß ich auf dem Platz des Finanzministers, der sich direkt gegenüber der Bundeskanzlerin befindet. Soll wohl der unmittelbaren Abstimmung dienen. Der Ton war sachlich. Insgesamt eine zielführende Sitzung. Heute wurde besonders die neue Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler begrüßt. Auch von mir an dieser Stelle “Herzlichen Glückwunsch” zur Ernennung!

Mit freundlichem Gruß

Ihr Steffen Kampeter

MT-Bericht: Kampeter im Kabinett

Musik-Vermittlung im Cookies

Mittwoch, 18. November 2009

Die Wege, Menschen für klassische Musik zu begeistern, sind manchmal auf ersten Blick ungewöhlich. So habe ich in dieser Woche die Yellow Lounge besucht – eine Veranstaltung, die die Klassikfirma mit dem gelben Label an verschiedenen Orten in Berlin durchführt. Einmal im Monat wird an einem, für klassische Musik ungewöhlichen, Ort ein Konzert gegeben – mit anschließender Disco. Diesmal war es das Berliner Cookies – ein bekannter Club mit angeschlossenem vegetarischen Restaurant. Der Musiker: Daniel Hope. Ein begnadeter Geiger, der gerade mit einer CD über Barockkomponisten auf Tournee ist. Was ungewöhlich wirkt ist aber nichts anderes, als die Rückkehr zu den Anfängen des Konzertbetriebes in vergangenen Jahrhunderten. Klassik war Volksmusik. Sie wurde in Kneipen und anderen Orten sozialer Kontakte aufgeführt. Sie war Begleitung und Hintergrund – und sie sollte vor allem unterhalten. Damit war zumindest an diesem Abend Daniel Hope zurück zu den konzertanten Wurzeln der barocken Komponisten gekehrt. Voller Spielfreude begeisterten Händel, Bach und andere ein Publikum, dass sich wohl nicht regelmäßig in der Berliner Philharmonie wiedersieht. Eine innovative Art, diese Wurzel unserer Kultur auch im 21. Jahrhundert zu präsentieren. Ein lauter Klub kann den Konzertsaal mit seiner optimalen Akustik nicht ersetzen – aber er kann unter erschwerenden Hörbedingungen Besucher für Konzertsäle hinzugewinnen.

Ihr Steffen Kampeter