19. Januar 2012
Es freut mich sehr, dass ich meine Blogeinträge in diesem Jahr mit einer solchen Erfolgsmeldung beginnen kann.
Denn wir sind heute auf dem Weg, Ostwestfalen-Lippe zu einem Standort für Spitzentechnologie in Europa auszubauen einen Riesenschritt vorangekommen.
Die regionale Hightech-Strategie it’s OWL gehört zu den Siegern im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung. Diese fünf besten Cluster werden in den kommenden fünf Jahren durch das Bundesforschungsministerium mit insgesamt 40 Millionen Euro für die Umsetzung ihrer Strategien und Ideen gefördert werden.
Das ist nicht nur ein großer Erfolg für it’s OWL, sondern auch ein bedeutender Gewinn für unsere gesamte Region!

“it’s OWL” steht für eine regionale Entwicklungsstrategie aus 127 Unternehmen, 16 Hochschulen und Kompetenzzentren sowie 30 wirtschaftsnahe Organisationen. Gemeinsam setzen sie eine Strategie um, die in den Branchen Maschinenbau, Elektro, Elektronik und Automobilzulieferung die Wettbewerbsposition der Region stärkt. Wirtschaft und Wissenschaft planen hier Projekte im Umfang von rund 100 Millionen Euro und Programme, um den Wissenstransfer zu kleinen und mittleren Unternehmen zu sichern. Mit Hilfe der Fördermittel sollen nun in den nächsten Jahren 45 Forschungs- und Entwicklungsprojekte in die Tat umgesetzt und völlig neue Produkte konzipiert – vom intelligenten Haushaltsgerät über die sich selbst optimierende Maschine bis zum Erntefahrzeug, das seine Umgebung analysiert.
Ein großer Dank gebührt nicht zuletzt dem Team von OWL-Marketing, als weitere wesentliche Aktivatoren der Spitzencluster Idee.
Heute ist somit ein guter Tag für unsere Heimat und als Mitglied des Clusterboards werde ich auch künftig die Arbeit von it’s OWL aktiv begleiten und unterstützen.
In diesem Sinne
Ihr
Steffen Kampeter
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16. Dezember 2011
Immer wieder werde ich auf den vermeintlichen TEURO angesprochen.
Dahinter steckt das Phänomen der gefühlten Inflation. Denn jeder von uns kennt ja ein Produkt von dem er glaubt, es sei zwischen DMark und Euro teurer geworden.
Dass dieses Gefühl trügt und der Euro überaus stabil in seiner Preisentwicklung ist, verdeutlichen einmal mehr die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Seit der Euro-Bargeldeinführung am 1. Januar 2002 stiegen die Verbraucherpreise jährlich um durchschnittlich 1,6 Prozent an. In den zehn Jahren davor lag die Preisentwicklung bei durchschnittlich + 2,2 Prozent. Und betrachtet über die gesamte DMark-Zeit – also von Mitte 1948 bis Ende 2001 – lag die durchschnittliche Teuerungsrate je Jahr gar bei rund + 2,6 Prozent.
Für die Preissteigerungen seit der Euro-Einführung waren insbesondere die starken Preisanstiege an den Weltmärkten für Rohstoffe verantwortlich. Diese wirkten sich bei uns in Deutschland vor allem auf die Energiepreise aus: die Preise für Heizöl und Kraftstoffe etwa liegen jetzt um 85 Prozent über dem Niveau unmittelbar vor Einführung des Euro.
Zu der gesamten Aufschlüsselung der Preisentwicklung vor und nach der Bargeldumstellung des Statistischen Bundesamt gelangen Sie mit folgendem link.
Mit besten Grüßen
Ihr
Steffen Kampeter
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13. Dezember 2011
Gestern, Fraktionssitzungssaal der CDU/CSU und nochmal Schwarz auf Weiß: Deutschland wird im Jahr 2060 nur noch etwa 65 Mio. Menschen beheimaten. Jeder Dritte wird dann 65 Jahre oder älter sein und jeder Siebte gar über 80.
Nun, das ist die Entwicklung, die auf uns auch im Mühlenkreis zukommt und die alle Bereiche unserer Gesellschaft und Wirtschaft beeinflussen wird! Eigentlich ist dies ein seit vielen Jahren benanntes Phänomen, und dennoch wurde es in der tagesaktuellen Politik zu stiefmütterlich behandelt. Das seien Zukunftsszenarien und langfristige Herausforderungen heißt es dann. Vor Ort aber ist es bereits Gegenwart.
Und fest steht: Nur wenn wir jetzt die Weichen stellen, wird der demografische Wandel nicht zu einem Problem, sondern zu einer Chance für unsere Gesellschaft. Er ist nicht mehr umkehrbar und es gilt ihn daher zu gestalten. Davon hängt unsere und die Zukunft unserer Kinder ab.
Vor diesem Hintergrund fand nun gestern der 1. Demografiekongress der CDU/CSU. Mit Hochdruck wird zugleich an der 1. Demografie-Strategie des Bundes gearbeitet. Das Innenministerium soll bis zum kommenden Frühjahr ein ressort- und ebenenübergreifender Ansatz entwickeln. Der aufzeigt, wie wir unsere älter werdenden Gesellschaft als dynamisch, mobil und gerecht erhalten. Es geht also darum die Chancen einer höheren Lebenserwartung zu nutzen; soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gewährleisten und nicht zuletzt auch darum die Handlungsfähigkeit des Gemeinwesens zu erhalten.
An dieser Stelle dazu und zur weiteren Information die Kurzfassung des aktuellen Demografieberichts.
Ihr
Steffen Kampeter
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